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Probezeit: Im neuen Job alles richtig machen?

 

Gratulation – Sie haben ihn, den neuen Job! Eine spannende und mitunter anstrengende Bewerbungszeit liegt hinter Ihnen… was Sie nun erwartet, nennt sich Probezeit.

Die ersten Tage und Wochen vergehen schnell, Sie wollen sich beweisen.  Das Bestreben, „alles richtig zu machen“, ist verständlich, kann aber, wenn Sie dabei zu „selbstlos“ werden, in die falsche Richtung laufen: Die neue Arbeit soll sich auch Ihnen gegenüber bewähren.

Es kommt also darauf an, zwei Perspektiven im Auge zu behalten: Die Ihrer Beurteiler und Ihre eigene.  Dazu können Sie schon vor Ihrem Einstieg festhalten, was für Sie einen guten Arbeitsplatz ausmacht. Am besten, Sie machen sich eine Hitliste mit verhandelbaren und Muss-Kriterien:  Wie sollten Ihre Kollegen und Vorgesetzten sein? Wie das Gehalt und die sonstigen Rahmenbedingungen? Wie Ihre Entwicklungsmöglichkeiten? Welche langfristigen Karrierziele verbinden Sie mit diesem Job?

Achten Sie darauf, dass Sie die Leistung bringen, die man dauerhaft von Ihnen erwarten darf: Nicht zuviel und nicht zu wenig. Knüpfen Sie Kontakte seitwärts und nach oben, finden Sie heraus, welche Netzwerke für Ihr Vorwärtskommen wichtig sind. Verhandeln Sie möglichst schon vor Ihrem Arbeitsbeginn, wann und nach welchen Kriterien Sie beurteilt werden. Dosieren Sie Informationen über sich vorsichtig: Auf den richtigen Mix zwischen „Erfolge sichtbar machen“ und „Blenden“ kommt es an. Und im Übrigen: Hören Sie auf Ihren Bauch – was er ihnen signalisiert, wird „richtig“ sein.

Selbststängig, das Gegenteil von Unselbstständig!

Es gibt wohl kein anderes Land, das der Selbstständigkeit so skeptisch gegenüber steht wie Deutschland. Im europäischen Vergleich gehören wir zu den Schlusslichtern, was die Bereitschaft angeht, zu gründen oder Solounternehmer zu werden. Vor der Selbstständigkeit wird überwiegend gewarnt: Ein Drittel der  Selbstständigen geben nach zwei bis drei Jahren auf, heißt es. Dass dies bedeutet, dass zwei Drittel erfolgreich am Markt bleiben, hört man nicht.

 Ich hatte gerade eine Solounternehmerin in der Beratung – es ging ihr um Zeitmanagement, denn der Laden brummt, wie sie sagt. Sie kennt den Vergleich mit dem Angestelltendasein und ihr Fazit lautet: Endlich selbstständig – nie wieder angestellt!

 Den „blöden Spruch“ mit „ständig selbst“ wehrt sie ab: Sie genießt es, ihre Zeitplanung und ihre Prozesse selbst gestalten zu können. Das „Selbst“ sieht sie als hohen Wert, für den ihrer Meinung nach die meisten nicht taugen, weil sie „unselbstständig“ sind.

 Hinzu kommt, dass viele Menschen viel darüber meinen, aber wenig darüber wissen.  Wenn Sie das Ziel haben, sich selbstständig zu machen, ist es wichtig, sich gut vorzubereiten und zu informieren, hier zum Beispiel. Dann sagen Sie vielleicht auch in ein paar Jahren: Endlich selbstständig!

 

Hier erreichen Sie mich:

Dr. Wiebke Sponagel
PERSPECTIVE COACHING
Ginnheimer Hohl 38, 2. OG
60431 Frankfurt/Main
Tel: 069 - 60 60 97 22
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