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Hilfe, habe ich einen Burnout?

Diese Frage höre ich, da ich auch Beratung zum Thema „Downshifting“ anbiete, häufig. Das Runterschalten, zu dem im März ein Buch von mir erscheint, bietet allerhand Möglichkeiten für eine selbstbestimmte Zeitgestaltung – allerdings keine für akut vom Burnout Betroffene. 

 Obwohl der Begriff „burnout“ seit Mitte der siebziger Jahre etabliert ist, hat es die Medizin  noch nicht geschafft, überhaupt zu definieren, was damit gemeint ist (siehe neue Studie  dazu).

Aber soviel ist klar: Wer berufsbedingt unter Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Selbstentfremdung und verminderter Leistungsfähigkeit leidet, braucht Hilfe von erfahrenen Therapeuten, nicht vom Coach.

 Und da beginnt für Betroffene eine zusätzliche Pein. Denn Therapieplätze für dieses für Mediziner unklare Phänomen, unter dem laut Krankenkassen ca. 9 Millionen Deutsche leiden, sind rar. Es gibt ein paar Kliniken, die sich auf Burnout-Betroffene spezialisiert haben, z.B.  das Gezeitenhaus in Bonn Bad Godesberg . In Frankfurt steht Wolfgang Merkle am Hostpital zum Heiligen Geist in dem Ruf, für diese Symptomatik Spezialist zu sein.

 Mein Rat für Sie: Vermeiden Sie diesen arbeitsbedingten Erschöpfungszustand von vornherein. Achten Sie auf Ihre work-life-balance. Dabei unterstütze ich Sie gern.

Downshifting erst recht in der Krise, meint die Haufe-Akademie

Die gefühlte Krise ist in Deutschland schlimmer als die gemessene, soviel ist klar. Aber jetzt gibt es zu einer Frage, die viele in diesem Zusammenhang bewegt, endlich auch Messbares: Die Frage lautet, „Darf man in der Krise überhaupt noch Downshiften oder an work-life-balance denken?“

Das alte Bild, dass man in Krisenzeiten „die Ärmel aufkrempeln“ müsse und  anzupacken habe, hält sich hartnäckig in den Hinterköpfen. Das kann es ja auch gern -  denn Downshiften heisst nicht Aussteigen.

Gemeinsam mit der Uni Detmold hat die Haufe Akademie 92 Führungskräfte zum Thema work-life-balance in Krisenzeiten befragt. Einige der Ergebnisse können Sie hier nachlesen.

Aber um es kurz zu machen, das Fazit lautet „jetzt erst recht“. Und darüber bin ich froh. Denn gerade, wenn  Angst den Menschen in den Knopflöchern steckt, tendieren sie dazu, ohne Nachzudenken zu  ”funktionieren”  und sich selbst zu vernachlässigen. Die Folge davon ist auch messbar: Burnout und Herzkrankheiten, wie eine Langzeitstudie mit Namen „Whitehall II“ bestätigt. Also: Achten Sie auf sich, seien Sie sich selbst ein guter Coach!

 

Hier erreichen Sie mich:

Dr. Wiebke Sponagel
PERSPECTIVE COACHING
Ginnheimer Hohl 38, 2. OG
60431 Frankfurt/Main
Tel: 069 - 60 60 97 22
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