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Archiv der Rubrik: 'Downshifting'

 

Neu: Spazier-Coaching – das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden

Eine Klientin brachte mich auf die Idee: „Eigentlich schade,“ sagte sie, „bei dem schönen Wetter drinnen zu sein. Ich sitze schon den ganzen Tag auf dem Hintern….“

Seitdem spazieren wir zusammen. Der Spaziergang als Möglichkeit, das Angenehme (Bewegung, Aufatmen im Grünen, Erholung vom Stress) mit dem Nützlichen  (gedankliche Bewegung, Perspektivwechsel, Reflektion, Ideenfindung)  zu verbinden, ist ja nicht gerade neu: Schon die alten Philosophen ambulierten gern für sich hin. Für mich als Coach ist es trotzdem spannend: Unbequem, sich nicht gleich Notizen machen zu können, ungewohnt, der „Schulterschluss“ mit Menschen, die sonst mein „Gegenüber“ sind. Gehen wir miteinander oder gibt eine/r das Tempo vor?  Wohin gehen unsere Gedanken beim Gehen?

 Meine Klientin ist jedenfalls begeistert. „Das Spaziercoaching ist super,“ sagt sie. „Das sollten Sie unbedingt weiter an den Mann bzw. an die Frau bringen…“

Gute Vorsätze, schlechte Vorsätze: Ziele erreichen in 2011

Gerade mal zwei Wochen zählt das neue Jahr, die guten Vorsätze sind noch frisch: Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, den Stress vermindern, sich einen neuen Job suchen und so weiter und so fort. Der Weg zur Hölle ist bekanntlich gepflastert mit guten Vorsätzen. Ist der Veränderungswunsch nämlich nicht wirklich Ihr eigener, dann wird daraus nichts. Das ist wie beim Thema Geschenk-Gutscheine für Coaching: Gut gemeint, bringt aber nichts, solange der oder die Beschenkte keinen eigenen Antrieb dazu hat.

Wenn der aber da ist, sieht das schon ganz anders aus: Dann hat das Vorhaben reelle Chancen, auch umgesetzt zu werden. Um die noch zu verbessern, hier ein paar Tipps:

  • Setzen Sie sich ein erreichbares Ziel und planen Sie die Zwischenschritte dahin.
  • Feiern Sie die Zwischen-Erfolge! Gönnen Sie sich was, auch Eigenlob!
  • Nehmen Sie sich nur etwas vor, das auch unter Ihrer Kontrolle ist. „Chef werden“ ist z.B. ein Vorsatz, der von anderen abhängt.  „Maier und Müller überzeugen, meine Beförderung zu unterstützen“ ist schon eher machbar.
  • Stellen Sie sich immer wieder vor, wie es sich anfühlt, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Diese Vision wird Sie beflügeln.
  • Suchen Sie sich Unterstützer – vielleicht auch einen Coach – die Ihnen Rückenwind geben.

 Übrigens, falls Ihr guter Vorsatz sich darum dreht, künftig mehr selbstbestimmte Zeit und mehr Gelassenheit zu erreichen, merken Sie sich doch mein Buch „Runterschalten“ vor! Erscheint im Februar bei Haufe!

Hilfe, habe ich einen Burnout?

Diese Frage höre ich, da ich auch Beratung zum Thema „Downshifting“ anbiete, häufig. Das Runterschalten, zu dem im März ein Buch von mir erscheint, bietet allerhand Möglichkeiten für eine selbstbestimmte Zeitgestaltung – allerdings keine für akut vom Burnout Betroffene. 

 Obwohl der Begriff „burnout“ seit Mitte der siebziger Jahre etabliert ist, hat es die Medizin  noch nicht geschafft, überhaupt zu definieren, was damit gemeint ist (siehe neue Studie  dazu).

Aber soviel ist klar: Wer berufsbedingt unter Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Selbstentfremdung und verminderter Leistungsfähigkeit leidet, braucht Hilfe von erfahrenen Therapeuten, nicht vom Coach.

 Und da beginnt für Betroffene eine zusätzliche Pein. Denn Therapieplätze für dieses für Mediziner unklare Phänomen, unter dem laut Krankenkassen ca. 9 Millionen Deutsche leiden, sind rar. Es gibt ein paar Kliniken, die sich auf Burnout-Betroffene spezialisiert haben, z.B.  das Gezeitenhaus in Bonn Bad Godesberg . In Frankfurt steht Wolfgang Merkle am Hostpital zum Heiligen Geist in dem Ruf, für diese Symptomatik Spezialist zu sein.

 Mein Rat für Sie: Vermeiden Sie diesen arbeitsbedingten Erschöpfungszustand von vornherein. Achten Sie auf Ihre work-life-balance. Dabei unterstütze ich Sie gern.

 

Hier erreichen Sie mich:

Dr. Wiebke Sponagel
PERSPECTIVE COACHING
Ginnheimer Hohl 38, 2. OG
60431 Frankfurt/Main
Tel: 069 - 60 60 97 22
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