Richtig bewerben
Das fängt schon bei den Unterlagen an. Die Optik - engzeilig, Flattersatz, ohne Absätze - fordert dem Leser zusammengekniffene Augen ab. Der Inhalt geht nicht auf den Bedarf des potentiellen Arbeitgebers ein, sondern reiht beliebige Ich-Behauptungen aneinander, der Lebenslauf ist nicht auf die Stellenanzeige zugeschnitten und so weiter und so fort.
Auch beim Bewerbungsgespräch können sich ungeahnte Gräben auftun: Man fällt in eine passive Haltung, vergisst wichtige Fragen zu stellen, kommt ins Schwimmen bei Fragen, die aus dem Standard-Repertoire der Personaler kommen und die man längst kennt. Man verliert die Souveränität, gerade weil man sonst auf der anderen Seite gesessen hat und man den Rollenwechsel eben nicht spielerisch meistert.
Damit aus dem Jobwechsel etwas wird, hilft da nur eins: Üben! Trainieren Sie die ungewöhnliche Gesprächssituation, bis Sie Ihnen vertraut vorkommt und optimieren Sie Ihren schriftlichen Ausdruck in Ihren Unterlagen. Und nicht verzagen: Zum Lernen ist es nie zu spät.
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