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29.6.08

Ist Coaching gut für mich? Was Klienten mitbringen sollten, damit ein Coaching gelingt

Die Frage oben höre ich manchmal im Kennenlern-Gespräch. Schwierig, schwierig zu dem Zeitpunkt, weil Coach und Interessent sich dann ja naturgemäss zum ersten Mal sehen.

Beide Seiten wollen wissen, ob sich die Investition lohnt: Der Interessent, der sein Geld in seine persönliche Entwicklung stecken will, und der Coach, der sich fragt: Wird mein Handwerk fruchten oder sitzt da ein "Wasch-mich-aber-mach-mich-nicht-nass-Kandidat?"

Wissenschaftler der City University in London haben untersucht, welche Faktoren auf Klientenseite dazu beitragen, das Coaching erfolgreich zu machen. 110 Berufstätige, quer durch die Hierarchien, waren dabei. Das Ergebnis ist einfach und bestechend. Hier sind die "magic three", die Klienten demnach von Coachings profitieren lassen: Gewissenhaftigkeit, Offenheit und Mut. Gewissenhaften Menschen gelingt das "Selbst-Management" besser, Offenheit ist Voraussetzung für Selbst-Reflektion und Mut braucht?s, um die "Comfort-Zone", also die Wohlfühl-Zone zu verlassen und sich auf zu machen zu neuen, unbekannten Territorien. Mehr dazu hier: www.business.brookes.ac.uk/research/areas/coaching&mentoring/volume/stewart.pdf

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19.4.07

Grundfrage im Coaching: Ist mein Coach ein Scharlatan?

Eine Frage wird mir im Erstgespräch nie gestellt: Sind Sie ein Scharlatan? Klar, die Frage ist potentiell gesichtsverletzend und deshalb kaum erwartbar. Aber möglicherweise kursiert sie in den Köpfen vieler Coaching-Interessenten. Und wenn man bedenkt, dass es, trotz oder wegen der Existenz von mittlerweile 24 Coaching-Verbänden, für Coaching keine standardisierten Qualitätskriterien gibt, ist das eine legitime Frage.

In der letzten Ausgabe des Manager Magazins (03/07) wurde über die schwarzen Schafe in der Coaching-Branche berichtet. Als typische Merkmale, auf die man als Klient achten sollte, nannte Autor Klaus Werle:
  1. Überhöhte und vage Honorarauskünfte, nachträglich in Rechnung gestellte aber vorher als kostenfrei angekündigte Erstgespräche, Drängen auf weitere Sitzungen.
  2. Guru-Gehabe: Coach gebärdet sich als allwissender Meister, eine gegenseitige Akzeptanz auf Augenhöhe ist nicht gegeben.
  3. Seelenstriptease: Coach verlangt vom Klienten, intime Dinge preiszugeben und Dinge zu tun, die dieser nicht möchte.

Welche Prinzipien eines soliden Coachings werden hier mit Füssen getreten? Die Transparenz der Prozessgestaltung, gegenseitiges Vertrauen und Freiwilligkeit des Klienten - sie alle sind nötig für den Erfolg der Beratung.

Wenn Sie als Klient Zweifel an der Lauterkeit oder Professionalität Ihres Beraters haben, sollten Sie die ansprechen. Vielleicht werden sie ausgeräumt, vielleicht auch bestätigt - auf jeden Fall gewinnen Sie darüber Klarheit.

Oder sind Sie einer der Klienten, die Scharlatane brauchen? Auch das steht in dem Artikel: Der Markt beantwortet die Nachfrage. Offensichtlich gibt es ein zunehmendes Bedürfnis nach Schaumschlägern und Wundertätern. -Wenn es hilft...

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29.3.06

Coach-Suche: Traut keinem "Napoleon-Coach" oder woran erkennt man einen guten Coach?

Schon früher habe ich an dieser Stelle auf die Diskussion um Scharlatanerie in der Coaching-Branche aufmerksam gemacht, hier nun für meine lieben Leser die neueste Variante:

In seinem letzten Newsletter wirft ein Star-Coach, Christopher Rauen, einen kritischen Blick auf andere Star-Coaches, von ihm so genannte "Napoleon-Coaches". Über seine Motive mag man anderswo spekulieren.

Gemeint sind nicht etwa Coaches mit Alkoholproblem, sondern solche mit überdurchschnittlicher narzisstischer Prägung, denen eine Aura allseitiger Bewunderung vorauseilt. Die Kehrseite: Kritik verträgt ein Napoleon nicht. Die Fähigkeit aber, offen für Kritik zu sein und die eigene Beraterleistung immer wieder kritisch zu bespiegeln oder bespiegeln zu lassen, ist absolut notwendig für einen konstruktiven Beratungsprozess.

Rauen konstruiert einen Fall und benennt den Schaden, den so ein Napoleon-Coach anrichten kann. Hier die Kurzfassung: Das Coaching motiviert den Klienten zu zunehmender Skepsis gegenüber seinem Umfeld, was letztlich dazu führt, dass er seinen Posten verliert. "Napoleon" hat das natürlich kommen sehen, Coach und Klient sehen sich vereint im Kampf gegen die böse Welt. In anderen Worten, der Klient ist am Ende isoliert, hält aber immer noch grosse Stücke auf seinen Coach und dessen "seherische Fähigkeiten" und empfiehlt ihn ev. auch noch weiter.

Die Moral von der Geschicht? - Klar, traue keinem Napoleon nicht, oder:
Klient, falle nicht auf großspuriges Auftreten rein. Nanu, denkt mein aufmerksamer Leser da, das entspricht so gar nicht dem Credo unserer Zeit, das multimedial, für Vorstellungsgespräche und überhaupt ein "offensives Selbst-Marketing" empfiehlt. Aber dass allzu deutliche Selbstdarstellung blendet, wissen wir ja längst, und dass wir uns auch mal gern blenden lassen, auch...

Die implizite Frage, ob man als Klient denn nicht einmal mehr einer Empfehlung trauen kann, löst Rauen auf gewohnt elegante Weise: Er rät Interessenten, sich zu erkundigen, ob der Coach sich supervidieren lässt, also für seine eigenen (anonymisierten) Fälle selbst Beratung in Anspruch nimmt und feedback bekommt. So eine/r kann kein narzisstischer Coach sein, folgert Rauen.

Es sei denn, fällt dem nun wirklich skeptisch gewordenen (!) Leser ein, auch der Supervisor ist so ein Napoleon...

Ja Zapperlott, gibt's denn überhaupt kein objektives Erkennungsmerkmal für einen guten Coach, höre ich Sie jetzt fragen.

Es gibt eine Summe von Merkmalen, die einen guten Coach ausmachen. Die sind, zugegeben, nicht so offensichtlich wie das Verhalten eines Blender-Coaches. Dazu gehört in der Tat, sich supervidieren zu lassen, aber auch, einen Vertrag mit klaren Rahmenbedingungen anzubieten, sich am Markt zu behaupten, offen zu bleiben für Kritik, den Prozess transparent zu gestalten und einiges mehr.
Oder haben Sie da etwa Einwände, liebe Leser....?

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16.3.06

Coaching - nimmt Sie der Coach bei der Hand?

Neulich sass mir im Vorgespräch ein etwa 40-jähriger Familienvater gegenüber. Plötzlich erschien ein Runzeln auf seiner Stirn - er fragte, ob ich auch sicher während seiner gesamten Bewerbungsphase "für ihn da" sei?
Ich fragte zurück, ob er nun meine Urlaubszeiten wissen wollte oder wie ich das verstehen solle. Er müsse sich einfach hundertprozentig darauf verlassen können, dass er sich, falls sich ein Bewerbungstermin anbahne, jederzeit an mich wenden könne.

Ich grinste ihn an und antwortete, Coaching mache nicht abhängig, sondern befähige zum selbstständigen Handeln. Er könne also sicher sein, dass er durchaus eine Woche ohne mich erfolgreich überstehen könne. Das freilich war für ihn nicht akzeptabel.

Gut, dass wir darüber gesprochen haben, kann ich da nur sagen. Das Berufsbild "Coach" ist für viele vage, und weckt Erwartungen mit unzähligen Facetten. Und gerade gegenüber einem weiblichen Coach scheint manchmal die Hoffnung auf eine mütterliche Anleiterin, die eine/n bei der Hand nimmt, mitzuschwingen.

Und klar, manchmal würde ich meine Klienten auch gern aus ihrer momentanen Unsicherheit rausführen, die Vorstellung ist verlockend. Aber ich bin keine Schamanin oder Übermutter oder Zauberin, und meine Klienten sind keine Kinder mehr. Sie wollen selbst mit der grossen Herausforderung des Erwachsenenseins umgehen können, nämlich Krisen zu meistern und Unsicherheit auszuhalten. Dafür brauchen sie ab und zu, aber nicht rund um die Uhr, einen Ansprechpartner, der ihnen neue Wege zeigt. Gehen können sie schon allein.

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2.3.06

Coaching - was nutzt es?

Seit sich Anfang des Jahres Stefan Kühl, Soziologie-Professor und Organisationsberater, mit der Behauptung meldete, Coaching habe nur Placebo-Effekte, herrscht allerlei Aufregung in der Branche, an der ich Sie, liebe Leser, gern teilhaben lasse.
Diese und andere seiner Thesen zur Wirksamkeit von Coaching, die auf Interviews mit 25 Personen beruhen, sind durchaus lesenswert und können frei heruntergeladen werden. Freilich gibt es auch eine relativ neue Studie, die genau das Gegenteil, nämlich einen hohen Nutzen für Coaching postuliert. Diese Studie basiert auf der Zusammenfassung von 22 empirischen Forschungsarbeiten.

Wir wissen ja, für jede These gibt es eine Antithese, für jede Statistik eine Gegenstatistik. Wem nutzt nun diese Diskussion? Höchstwahrscheinlich Herrn Kühl und seinem Ruf als Provokateur und einigen anderen, die sich nun aufmachen, den Berufstand zu verteidigen. Das alles ist ja sehr ehrenhaft, selbst die Provokation ist das, denn sie bringt uns Vordenker zum Nachdenken. Nur - wen interessiert's?

Würden Sie als Coaching-Klient sich von einer Studie beweisen lassen wollen, dass Coaching wirksam ist?
Das Problem ist doch so alt wie die Menschheit: Der Streit um Glauben und Wissen.
Was können, was wollen wir wissen und was können, und wollen wir glauben?

Tertullian, (160 n.Ch.) der Schöpfer des Kirchenlateins, wird gern mit dem Satz zitiert "credo quia absurdum est" - ich glaube, weil es widersinnig ist. Nun will ich Coaching nicht in die Sphären religiöser Verzückung erheben - oder doch? Coaching kann ganz pragmatische Probleme lösen helfen, es kann aber auch ein bisschen zaubern, finde ich immer, wenn ich meine Klienten strahlen sehe: Sie schaffen etwas, was sie sich vorher nicht zutrauten, sie sind erfolgreich, und dann strahlen sie.
Ich brauche keine Studien, um das zu sehen.
Und im übrigen, wissen (!) wir nicht alle, dass Placebos die wirksameren Medikamente sind...?

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18.1.06

Ein Fall für Coaching ?

"Bin ich überhaupt ein Fall für Coaching," fragte mich neulich jemand mit banger Stimme am Telefon. Das klang wie "habe ich wirklich Krebs im fortgeschrittenen Stadium?"
Auf eine so wunderbare Suggestivfrage kann die Antwort ja nur lauten
"nööö, Sie doch nicht", worauf der Anrufer sich erleichtert bedankt und verabschiedet.

Aber so leicht, liebe Leser, gibt es keine Absolution, und schon gar nicht von mir! Und bei genauerem Hinsehen hat die Frage was - stellen wir sie doch mal anders: Wer kommt eigentlich für Coaching in Frage?

Da Coaching eine berufsbezogene Beratungsform ist, zunächst mal alle diejenigen, die ein berufliches Anliegen haben: Berufliche Veränderung oder Neuorientierung oder Konflikte oder Stress am Arbeitsplatz...Sie merken schon, da entsteht eine lange Liste.

Anders als Coaching, das Menschen in beruflichen Kontexten und Rollen sieht, betrachten klassische Therapieformen den Patienten überwiegend in familiären Rollenkonstellationen. Im Coaching gibt es Klienten, in der Therapie Patienten. Im Umkehrschluss heisst das: Ein Coachee sollte psychisch so gesund sein, wie man's eben ist im heutigen Berufsleben:

63 Prozent der deutschen Arbeitnehmer in Betrieben mit "Umstrukturierungen" klagen über Stress, in Unternehmen ohne Entlassungen sind es immerhin noch 52 Prozent (Fehlzeiten-Report für das Jahr 2004 ).

Aber vielleicht am wichtigsten ist: Die "Fälle für Coaching" sollten auf eigene Initiative Beratung suchen und nicht, was auch manchmal vorkommt, "geschickt" werden. Dann kann was dabei rum kommen: Eine Lösung, ein neues Ziel, eine neue Perspektive. Und, was meinen Sie: Sind Sie ein Fall für Coaching?

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11.1.06

Handschlag genügt - oder doch nicht? Verträge in der Beratung

Bei manchen Geschäften genügt ein Handschlag, und die Sache ist besiegelt. Einige Kollegen machen das in ihrer Beratung auch so: Der Klient erfährt mündlich, wie die Beratung abläuft, welche beiderseitigen Regeln gelten und damit ist's gut.

Ganz so gut nun doch nicht, wie eine Auseinandersetzung am Kamener Amtsgericht zeigt. Dort stritten sich im letzten Mai Coach und Klient ( wirtschaft & weiterbildung 1/06). Der Coach bestand darauf, dass eine geschäftliche Beziehung existierte und verlangte sein Honorar, während der Klient behauptete, beide Parteien hätten sich rein privat in den Tagungsräumen eines Hotels getroffen.

Der Haken war, dass ein Vertrag fehlte, der die Art der Beziehung definierte. Der Ort der Veranstaltung veranlasste das Gericht schliesslich, im Sinne des Coaches zu entscheiden, allerdings mit Abstrichen beim Honorar: Auch die Länge der Sitzungen konnte der Coach nicht belegen.

Dumm gelaufen, für beide Seiten. Der Klient braucht einfach Klarheit über grundsätzliche Abläufe und Rahmenbedingungen. Und ehrlich gesagt kapiere ich nicht, weshalb das nicht durch einen schriftlichen Vertrag geschehen soll. Im Artikel heisst es, Klienten seien manchmal nicht offen für die formale Regelung einer "sehr persönlichen Beziehung."

Nun frage ich Sie, was sind das für Klienten oder welche Berater meinen das von ihren Klienten? Meine Klienten haben den Vertrag bisher als Teil der gegenseitigen Qualitätsmanagements begrüsst. Er ist flexibel genug, um die Grundbedingung des Coachings - die Freiwilligkeit des Klienten - zu erlauben und individuell anpassbar.

Und schliesslich: Wieso "sehr persönliche Beziehung?" Reden wir hier von einem Ehevertrag? Eine Beratung ist eine professionelle Beziehung, die natürlich persönliche Inhalte haben wird. Und klar, diese professionelle Beziehung steht und fällt mit dem Vertrauen, das beiderseitig bestehen muss. Aber damit endet die Gegenseitigkeit - oder möchten Sie von Ihrem Coach das Neueste aus seiner Beziehungskiste hören?

Jaaaa? Na dann starte ich demnächst einen anderen Blog...

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28.9.05

Coaching - nur für Führungskräfte?

Beim ersten Telefongespräch fragen meine Coaching-Interessenten oft "Coaching, das ist doch eigentlich nur für Führungskräfte, oder?"
Ich glaube, manche wollen da "durch die Blume" nach den Kosten fragen. Motto "das können sich doch nur Topverdiener leisten, oder?" Ich habe vor, auch zum Wert eines Coachings noch ein posting zu schreiben, also davon demnächst mehr.
Aber hier zur Frage, ob Coaching nur für Führungskräfte ist.
Coaching war ursprünglich, als es in den 80-er Jahren nach Deutschland kam, ein Geheimtipp für die Entwicklung von Führungskräften. Damals hatte Coaching allerdings auch noch einen starken Defizit-Touch: Der macht zu viele Fehler, der braucht'n Coaching.
Beides hat sich inzwischen geändert wie sich ja die ganze Berufswelt ist in den letzten 20 Jahren total verändert hat - mehr Dienstleistung, mehr Internet, mehr Funktionalität, ... aber wem erzähle ich das?
Durch diese fundamentalen Änderungen ist inzwischen jeder in der Arbeitswelt eine Führungskraft: Er oder sie muss sich erst mal selbst führen, und das ist, wenn man Schulz v.Thun und seiner Idee vom "Inneren Team" folgt, schon mal eine innere Konzernleitung :-)
Aber ganz ohne Ironie: Coaching-Themen sind überwiegend Fragen des sogenannten "Selbstmanangements", und da geht es darum, wie ich meine vielen Wünsche, Befürchtungen und Pläne in eine sinnvolle und energiesparende Richtung kriege.
Nein, Coaching ist -bei mir jedenfalls- nicht nur für Führungskräfte. Ich habe, das liegt auch am Alter meiner Klientel, viel mittleres Management in sogenannten Sandwichpositionen.
Das sind keine "einsamen Entscheider", sondern Leute, die vielleicht ein Team unter sich haben, in dem jeder meint, er sei für diesen Teamleiter-Posten viel besser geeignet. Leute, die mit unklaren Funktionsbeschreibungen und unklaren Bossen zu kämpfen haben. Menschen, die Führen nicht "gelernt" haben, und es nun auf einmal tun sollen, aber gleichzeitig selbst, und oft mehr schlecht als recht "geführt" werden. Frauen, die meinen, mit männlichen Platzhirschen zu tun zu haben, und Männer, die glauben, nur von Zicken umgeben zu sein. Für all so "Getier" :-) ist Coaching!
Und, liebes Getier, es geht nicht um Fehler und DEFIZITE ? aber davon demnächst mehr!

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