Coaching Frankfurt
Profilcoaching
Orientierungscoaching
Karriereberatung

Coaching-News

frisch eingebloggt

1.3.09

Kündigung, Neuorientierung: Soll ich eine Outplacement-Beratung machen?


Eine Freundin am Telefon. Aufgeregt erzählt sie, dass man ihr nach zehn Jahren Betriebszugehörigkeit einen Aufhebungsvertrag mit Outplacementberatung angeboten hat. Sie ist empört und sagt, sowas habe sie nicht verdient. Der Betriebsrat habe ihr auch abgeraten.

Nur etwa fünf Prozent der entlassenen deutschen Manager nutzen Outplacementberatung, obwohl die Erfolgsaussichten nach Aussagen der Branche bei 96 Prozent liegen. Das heisst, spätestens nach einem Jahr finden 96 Prozent der Beratenen eine neue, teils besser bezahlte Position. Je nach Anbieter umfasst die Leistung der Beratung die folgenden Elemente:

  • Bewerbungscoaching
  • Weiterbildungsberatung
  • Qualifizierungsmassnahmen
  • Existenzgründungsberatung
  • Unterstützung bei der Jobsuche
  • Bei unbefristetem outplacement: Beratung bis zum Bestehen der Probezeit

Dass Betriebsräte abraten, ist nicht verwunderlich. Sie finden, diese Massnahme verführe Einzelne zur Unterschrift des Aufhebungsvertrags und unterhöhle so die Solidarität und Organisiertheit. Was für eine Solidarität, mag man fragen, wenn man sich in der heutigen Arbeitswelt umschaut. Aber gut, das mag aus gewerkschaftlicher Sicht so sein. Für den einzelnen Betroffenen aber sind die Vorteile verlockend: Die Trennung vom bisherigen Arbeitgeber wird abgemildert, er bekommt vielseitige Unterstützung, kann den Einblick des Anbieters in den Arbeitsmarkt nutzen, und kommt nach relativ kurzer Zeit (momentan max. etwa 6 Monate) nahtlos in eine neue Position.

Beweglichkeit ist das Motto unsrer Zeit. Dazu gehört, Hilfsangebote annehmen zu können, egal, ob sie vom Unternehmen oder vom Coach oder Karriereberater kommen. Gutes Gelingen für Ihre Neuorientierung!

Labels: , , , ,

16.11.08

Ein Quäntchen Trost - neue berufliche Perspektiven für Sie

Nichts ist mehr, wie es war: James Bond ist blond, rachsüchtig und witzlos, die Äktschen ist so opulent, dass das Kinopublikum reihenweise einschläft. Derweil kollabieren draussen virtuell die Bankentürme, Soll und Haben stehen mit aufgerissenen Flanken da. Das grosse Zittern geht durch die Nation, aber Läbbe geht weiter.

"Die Einschläge kommen näher", erzählt mir ein Klient aus jenen Bankentürmen. Ein Kriegsszenario auf Büroetagen mit Trittschalldämmung. Echte Kriege sehen anders aus, aber es sind wohl gerade die medial und durch Gerüchte vermittelten Schreckenszahlen, die uns glauben machen, wir sind im falschen Film. Angst ist kein guter Berater, das wissen wir alle.

Durch die Finanzkrise entlassen etliche Finanzdienstleister Mitarbeiter. Aber ein Karriereknick muss das nicht sein und schon gar nicht das Ende der Möglichkeiten. Im Rückblick ist so eine individuelle Krise oft ein Anfang, der neue Perspektiven birgt. Auch momentan gibt es in der Finanzbranche Vakanzen: Zum Beispiel suchen viele Private-Equity-Gesellschaften und Fusionsberater Leute. Aber davon abgesehen: Es gibt ein Leben nach dem Angestellen-Dasein, und viele Wege, dorthin zu kommen. Einer davon ist die Unterstützung durch Karriereberatung oder Coaching. Es nützt nichts, vor dem weltwirtschaftlichen Getöse die Augen zu schliessen. Behalten Sie lieber Ihre Arbeitsmarktfähigkeit im Blick und haben Sie keine Angst vor Neuanfängen - man lebt nur zweimal.

Labels: , , , , ,

3.6.08

Innerlich kündigen - auch Führungskräfte tun es

Die Unzufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen ist gross - vom Ausland betrachtet werden Deutsche oft belächelt wegen ihrer Neigung, zu klagen. Wer aber glaubt, davon seien nur die "mittleren Chargen" der Arbeitswelt betroffen, irrt: Nach einer aktuellen Studie wollen drei Viertel der deutschen Topmanager den Job wechseln. Insgesamt hat sich die Wechselbereitschaft in den vergangenen drei Jahren bei 63 Prozent der Befragten erhöht.

Das Karussell der Positionen dreht sich immer schneller, Beweglichkeit ist das Motto der Zeit, Kontinuität ist weniger gefragt. Trotzdem, wenn auch Sie einen Jobwechsel anstreben: Bleiben Sie sich selbst treu und finden Sie den Arbeitgeber, der zu Ihnen passt, erkennen Sie die richtige Karrierechance. Schwierig? Vielleicht. Aber es gibt Berater, die Ihnen dabei helfen können...

Labels: , , , ,

13.4.08

Schwächen in der Bewerbung: Der "Karriereknick"

Lassen Sie mich mal mit Ihnen kalauern, liebe Leser: "Seien Sie nicht geknickt wegen so einem Karriereknick." Immer wieder erlebe ich Klienten, die im wahrsten Sinne des Wortes "geknickt" vor mir sitzen, weil ihr Lebenslauf an irgendeiner Stelle eine längere Pause, einen Seitwärts-, oder Rückschritt enthält.

So eine Delle im Lebenslauf, gemeinhin "Karriereknick" genannt, ist nichts besonderes. Es gibt keine geradlinigen Karrieren mehr, weil die Arbeitswelt ständig im Wandel ist. "Es gibt keine geradlinigen Lebensläufe mehr", ich weiss nicht, wie oft ich das - auch hier im Blog - schon gesagt habe, es nutzt nichts: Der Mensch mir gegenüber hat den Knick verinnerlicht. Er meint, sich verteidigen zu müssen, dafür, Kinder betreut, den Burnout kuriert oder ähnliches "für sich" getan zu haben.

Da ist natürlich etwas dran. Kein Personaler wird begeistert sein, wenn ein Kandidat zugibt, beispielsweise längere Zeit Erholung vom Burnout gebraucht zu haben. Grundsätzlich gilt die Wahrheitspflicht für die Bewerbungsunterlagen. Wenn Sie Schwächen haben, wegen derer der Arbeitgeber Sie von vornherein ausschließen würde, brauchen Sie diese aber nicht zu nennen. Schwachpunkte sind zum Beispiel chronische Krankheiten. Wenn die keinen direkten Einfluss auf den Beruf haben, brauchen Sie sie nicht zu erwähnen. Und wenn Sie einen burnout hinter sich haben und sich wieder erholt und einsatzfähig fühlen, müssen Sie auch das nicht sagen.

Ich persönlich finde es zwar besser, mit offenen Karten zu spielen und wenn, dann auch die ganze Akzeptanz der Arbeitgebers zu haben. Ein Arbeitgeber, der Menschen für Maschinen und burnout für "unvertretbar" hält, ist meines Erachtens seinerseits unvertretbar.

Also nochmal: Lassen Sie es nicht zu, dass so ein Knick Sie knickt. Knicken Sie?s einfach und sehen Sie mir meine Kalauer-Laune nach....

Labels: , , , ,

2.12.07

Karriere-TÜV: Wie ist meine employability?

Achten Sie, liebe Leser, kontinuierlich auf Ihre Chancen am Arbeitsmarkt? Genau das bedeutet nämlich der Begriff "Employability".

Anfang des Monats hatte ich hier vom psychologischen Vertrag geschrieben, der die Erwartungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber umfasst. Früher waren beiderseitige Loyalitat und Arbeitsplatzsicherheit Inhalte dieser unausgesprochenen Vereinbarung. Heutzutage wird von Seiten des Arbeitnehmers erwartet, eigenverantwortlich für seine bzw. ihre Beschäftigungs- üder Arbeitsmarkttauglichkeit zu sorgen.

Das bedeutet, wir müssen den Arbeitsmarkt immer im Blick haben, und unsere Karrierechancen in Zukunft erkennen und planen. Aber wer "funktioniert" schon so?

Die andere Option: Sie können ab und zu mit einem Karriereberater eine Standortbestimmung machen und Ihre "employability" gemeinsam überprüfen - so, wie man mit dem Auto regelmässig zum TÜV fährt. Dabei können Sie herausarbeiten, wie Ihr "Portfolio" momentan aussieht, also welche Fach-, und Schlüsselkompetenzen Sie jetzt haben. Darauf aufbauend würde ein "employability-coaching" um die folgenden Fragen gehen:
  • Welche Entwicklungsmöglichkeiten haben Sie momentan in Ihrem Unternehmen?
  • Welche Perspektiven haben Sie ausserhalb des Unternehmens?
  • Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es, die Ihren Neigungen und Interessen entsprechen?
  • Welche beruflichen Ziele wollen Sie sich kurz- , und mittelfristig setzen?
  • Wie können Sie diese Ziele erreichen?

Eine TÜV-Plakette gibt es am Ende dieses Prozesses zwar nicht, aber immerhin die Gewissheit, etwas für den eigenen Lebensentwurf getan zu haben.

Labels: , ,

4.11.07

Coaching und Karriereberatung: Geschickte Männer

Eine Frau ist unterwegs in einer fremden Stadt und findet das Ristorante Picasso nicht. Was macht sie? Sie fragt nach dem Weg. Was macht ein Mann? Er kauft einen Stadtplan, orientiert sich am Moosbewuchs oder geht einen Burger essen.

Bei Frauen überrascht Orientierungslosigkeit nicht sonderlich, eine gewisse Hilflosigkeit zur Schau zu stellen, gehört zum tradierten Rollenrepertoire. Männer dagegen wissen, wo es lang geht, auch wenn sie einen in die falsche Richtung schicken. Gut, ich übertreibe. Aber ahnen Sie, worauf ich hinaus will, jenseits der Klischees?

Ab und zu rufen wohlmeinende Ehefrauen bei mir an und sagen: "Mein Mann braucht dringend eine Karriereberatung. Wann hätten Sie einen Termin frei?" Auch Geschenk-Gutscheine für Ehegatten-Coachings werden nachgefragt. Meine Gesprächspartnerinnen sind überrascht, wenn ich die von ihnen geschickten Männer nicht beraten will, weil sie nicht aus eigenem Antrieb in die Beratung kommen. "Doch, doch", heisst es dann, "er will schon, er weiss es nur noch nicht..." Wir gönnen uns ein verschwörerisches Lachen, aber vermutlich lacht sie auch aus anderen Gründen.

Beide, Frauen und Männer, sind in irgendeiner Situation der Unsicherheit, wenn ich sie als Klienten kennen lerne. Aber in ihrem Rollenverständnis sehen sich die meisten Frauen, die Beratung wollen, nicht erschüttert - manche Männer schon. Dabei passen Handlungen wie die Initiative zu ergreifen und einen geeigneten Berater suchen doch wunderbar zum Rollenbild des tatkräftigen Mannes, oder?

Labels: , , ,

16.9.07

Karriere: Wie finde ich den passenden Arbeitgeber?

Sind Sie firm in den Paarungsritualen der Gegenwart? Speed-Dating heisst eine beliebte Variante. Männlein und Weiblein treffen sich in Rudeln und vermischen sich zwecks Informationsaustausch im Fünfminutentakt. Diese fünf Minuten müssen reichen, um Wesentliches herauszufinden über die Eignung der "Kandidaten" als LAP (Lebensabschnittspartner): Ist er "romantisch", Sitz-, oder Stehpinkler, verdient er genug für den Nestbau... usw.

Was in aller Welt haben solche Fragen in einem Coaching-Blog zu suchen? Ganz einfach. Wenn Menschen bei ihrer Partnersuche so systematisch und effizient zu Werk gehen - egal, ob das nun der emotionalen Verbandelung dienlich ist oder nicht - wenn sie also so gezielt vorgehen, warum tun sie das nicht auch bei der Suche nach einem Arbeitgeber?
Immer wieder erlebe ich in der Beratung irritierte Blicke auf meine Frage "was für Arbeitsbedingungen brauchen Sie"? Oft kommen dann Negativ-Antworten: Bitte kein Grossraumbüro, keine unfähigen Chefs, keine endlosen Überstunden.

Gut, negative Auslese ist ein Anfang. Aber auf die Idee, eine Checkliste anzulegen mit den für den Klienten wichtigen Kriterien, also die Rahmenbedingungen des Arbeitsplatzes, Arbeitsklima, Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten, Karrieremöglichkeiten, Firmenkultur etc. kommt kaum jemand. Und der Witz ist ja, dass eine solche Checkliste sich nicht verallgemeinern lässt. Jeder Bewerber hat andere Wünsche an den künftigen Arbeitgeber, ganz wie die jungen Paarungswilligen unterschiedliche Vorstellungen vom "Traumpartner" haben. Erst wenn Sie wissen, was Ihnen wichtig ist, können Sie den richtigen Partner für Ihr Vorhaben finden.

Labels: , ,

24.8.07

Neue Perspektiven - auch für PERSPECTIVE COACHING

Dies ist mein hundertstes Posting, liebe Leser, und im September beginnt für mein Coaching-Unternehmen das achte Geschäftsjahr - die Gelegenheit, um Ihnen mal wieder in eigener Sache zu schreiben!

Mein Firmenjubiläum fängt prima an - nachdem ich bisher den Beratungsraum mit einer Kollegin geteilt hatte, bin ich jetzt in mein eigenes Beratungszentrum umgezogen. Ich erlebe also das, worum es meinen Klienten so oft geht: Einen Neuanfang.

Meine erste Klientin in den neuen Räumen beglückwünschte mich spontan ? hier kann man sich wohlfühlen, sagte sie. Auch wenn das ein bisserl wie bei einer Oskar-Verleihung klingt, muss ich das hier mal loswerden: Ich danke meinen Klienten für ihr Vertrauen und ihre Empfehlungen. Auf diesem Fundament konnte ich mein Kerngeschäft - Orientierungs- und Entscheidungscoachings, Begleitung in Führungspositionen, Downshifting-, und Karriereberatung - solide ausbauen und diesen Schritt machen.

Dass das Vertrauen auch in den neuen Räumen zuhause ist, da bin ich mir sicher. Und für alle Klienten, die bisher mit dem Zaunpfahl gewunken haben und sich aus dem Grüneburgweg einen Becher Kaffee mit zu mir in die Beratung nahmen: Nicht mehr nötig! Sie bekommen jetzt bei mir einen frischen Espresso oder Cappuccino - und den gesunden Tee gibt`s natürlich auch noch...!

Labels: , , ,

27.4.07

Karriereberatung: Gratulation zum neuen Job jenseits der 50!

Ab und zu, liebe Leser, läuft einem das Herz über vor Freude, und das würde man am liebsten ganz laut rausposaunen. So geht`s mir momentan - freuen Sie sich doch mit!

Gerade rief eine Klientin an, die ich als Karriereberaterin bei ihrer Stellensuche unterstützt habe. Es war das volle Programm: Vom Check der Bewerbungsunterlagen bis zum Video-Coaching für das Einstellungsgespräch. Und wie fing das Gespräch an? Sie sagte: "Frau Sponagel, gratulieren Sie mir mal!"

Sie hat ihren Traumjob in einer Firma mit prima Firmenkultur gefunden - und mir erlaubt, das hier mitzuteilen. Für sich besehen ist das natürlich noch nicht die grosse Glocke wert, an die ich es hänge, denn erfolgreiche Karriereberatungen gelingen mir durchaus öfters. Aber in ihrem Fall freue ich mich ganz besonders, denn sie hatte sich als Mittfünfzigerin als Problemfall gesehen und wollte meinen Beteuerungen, dass sich der Markt auch für diese Altersgruppe öffnet, nicht recht glauben.

Also, liebe Leser, die Nachricht, die es rauszuposaunen gilt, lautet: Es steht nicht nur in Studien und Statistiken, dass sich etwas tut für die sogenannten "Best Ager" - es passiert wirklich. Vorausgesetzt natürlich, die Mittfünfziger sind kompetent und haben "Schwung und Biss" wie meine Klientin - sonst nützt die beste Beratung nichts.

Labels: , , ,

5.8.06

Karriereberatung und Coaching: Gemeinsamer Klimmzug aus der Krise

In letzter Zeit ertappe ich mich gelegentlich dabei, dass ich die beiden Beratungstypen aus meinem Angebot, Coaching und Karriereberatung, zusammenbringe. "Eigentlich" hat jede Beratungsart eigene Schwerpunkte und Techniken.

Coaching, so wie ich es verstehe, ist ein Ansatz, der die Stärken meiner Klienten nutzt, um Langzeitperspektiven für's Leben zu entwickeln. Um das zu verdeutlichen, frage ich gern, "Stellen Sie sich vor, Sie sind am Ende Ihres Lebens angelangt und blicken zurück. Wie glauben Sie, sollte Ihr Leben dann aussehen?" Gut, liebe Leser, Sie wenden ein, dass ein Leben, auch wenn man es mal genau plant, nie genau nach Plan läuft. Stimmt. Dann kann man den Plan anpassen oder ändern. Aber die Wenigsten haben einen Lebensentwurf - sie leben vor sich hin und fragen irgendwann "wo bin ich jetzt eigentlich und wo soll?s mit mir noch hingehen?"

Karriereberatung dagegen konzentriert sich ziemlich pragmatisch auf kürzere Zeiträume. "Wo will ich beruflich in etwa 5 Jahren sein," so ist die Grundfrage. Dazu steht mir als Beraterin ein anderer "Werkzeugkoffer" zur Verfügung, z.B. Unterstützung für die Selbstpräsentation in der Bewerbungsphase.

Manchmal ist eine Kombination von beiden Ansätzen nötig und sinnvoll. Dann nämlich, wenn ein Klientenleben aus irgendeinem langfristig motivierten Grund beruflich in eine Krise gekommen ist. Eine Bankerin zum Beispiel gesteht sich ein, den Beruf nur aus Zweckgründen ergriffen zu haben und ist mittlerweile angeödet und frustriert. Sie weiss, dass ihr Job ihr relative Sicherheit bietet, sehnt sich aber nach einer Herausforderung auf einem ganz anderen Gebiet. Für so jemanden ist es sinnvoll, die Stärken beider Beratungstypen zu vereinen, um eine langfristige Perspektive mit "Hand und Fuss" zu entwickeln. Ich finde, gut ist, was nützt - Sie nicht auch?

Labels: ,

24.2.06

Karrieretipp: Neue Perspektiven in Europa

Der Perspektivenwechsel ist Grundelement meiner Beratung, das ist ja bekaaaannt, würde Herr Beckenbauer sagen. Hin und wieder habe ich hier auch schon auf die Möglichkeit hingewiesen, durch einen Auslandsaufenthalt einen anderen Blickpunkt auf's Leben oder einfach einen weiteren Horizont zu bekommen.
Aber wie, werde ich oft gefragt, stellt man das an, einen Job im Ausland zu suchen?

Natürlich empfehle ich Ihnen jetzt ganz uneigennützig, sich für den Bewerbungsprozess selbst Beratung zu suchen, am besten bei einem Karriereberater, der wie ich Auslandserfahrung hat und sich in den Bewerbungs-Gepflogenheiten Ihres Ziellands auskennt.

Erleichtert wird die Suche freilich durch spezialisierte Suchmaschinen. Wer sich europaweit auf dem Arbeitsmarkt orientieren möchte, findet Unterstützung bei www.europa-kontakt.de. Hier werden in deutscher Sprache Stellenangebote verschiedenster EU-Institutionen vorgestellt. Die Palette der Angebote ist breit und beinhaltet auch Praktika in der EU.

Viel Erfolg bei der Suche nach Ihrer neuen Perspektive wünscht Ihnen W.Sp.

Labels: , ,

3.2.06

Bewerbungscoaching: Fit für die Stellensuche ab 40 - offene Stellen für Ältere

Kaum zu glauben: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland bewegt sich momentan um die 12 Prozent-Marke und trotzdem können laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags 16 Prozent der Unternehmen offene Stellen nicht besetzen.

In welchen Branchen wird Personal gesucht?
An der Spitze der Unternehmen, denen Fachkräfte fehlen, ist mit 30 Prozent die pharmazeutische Industrie, mit etwa 25 Prozent folgt der Maschinen- und Fahrzeugebau. Auch das Verarbeitende Gewerbe und ein Viertel der IT-Dienstleister und der Unternehmen aus der Sicherheitswirtschaft sucht meist vergeblich.

Mit etwas gesundem Menschenverstand kommt man da auf eine naheliegende Lösung: Mehr ältere, erfahrene Mitarbeiter einstellen!

Dieser Ansicht ist nach der Studie inzwischen auch 15 Prozent der Unternehmen: Sie wollen künftig mehr auf das Potential älterer Arbeitnehmer setzen. Das ist ein Zuwachs um zwei Prozentpunkte gegenüber der Befragung von 2001. Ist das schon die Trendwende?

Was heisst das konkret für Arbeitssuchende in den Vierzigern und Fünfzigern?
Ich meine, wer in dieser Altersgruppe bei den oben genannten Branchen Arbeit sucht, hat reelle Chancen, wenn er erstens selbstbewusst über sein Alter spricht und zweitens sein Erfahrungswissen darstellen kann: Wenn er z.B. überzeugend vermittelt, dass er als Fachkraft ein Ohr für den Herzschlag von Maschinen hat, dass sie bei ihm immer laufen und so die Betriebskosten gering gehalten werden.
Klar: Hier ist eine Schlüsselkompetenz im Bewerbungsgespräch, nämlich "Überzeugungskraft" gefragt. Und wer sich ausserdem immer weitergebildet hat, also sein Fachwissen auf aktuellem Stand hält, der kriegt den Job, keine Frage.

Sie sagen, bei dem Selbstdarstellungs-Zirkus mache ich nicht mit, meine Erfahrung spricht für sich?
Leider nicht: Erfahrungswissen ist für einen Personaler, der Sie nicht kennt, stumm. Wenn Sie es schwierig finden, Ihre Erfahrung erfahrbar zu machen, suchen Sie sich doch Unterstützung: Ich freue mich auf Ihren Anruf und mache Sie fit für Ihr Bewerbungsgespräch!

Mit besten Wünschen für Ihren Erfolg, Wiebke Sponagel

Labels: , ,

5.1.06

Was bringt's?

Nun ist das neue Jahr fünf Tage alt, und manch eine/r würde gern vorhersagen können, was es uns bringt. Das Orakel unserer Tage heisst Trendforschung - für Sie, liebe Leser, habe ich ein paar Trendforschungsadressen besucht und bin auf Interessantes und Skurriles gestossen.

Zukunftsforscher Matthias Horx gibt sich optimistisch. Für das nächste Jahr hat er sich vorgenommen, mit dem Jammern aufzuhören...- was will uns das sagen?

Besonders unterhaltsam ist es, frühere Prognosen zu begutachten mit Blick auf das, was daraus geworden ist. Ich habe eine Studie von 2003 über den angeblichen Trend "Speed Wellness" für junge Frauen gefunden - ich sage Ihnen, was habe ich gelacht! Mal ehrlich, was halten Sie von Schlagzeilen wie "Wellness auf Knopfdruck" - "Outsourcing des Alltags" "Gefühltes Alter aus der Tube" und, der absolute Brüller! - "Power-Pampering als Glücks-Service"?

Klasse, nicht? Mir kommt das vor wie Dummheit aus der Tube, aber als 45-jährige habe ich auch gut Lachen. Ist am Ende ein Körnchen Wahrheit drin? Sicher arbeiten junge Frauen hart an sich selbst, und vielleicht bietet solch selbsthypnotisches Schaumwerk manchen dabei für's Erste Orientierung. Möglicherweise wollen auch irgendwelche Technokraten aus Management und Ratgeberindustrie einen Robo-Menschentyp am Werk sehen, die Idee ist ja nicht gerade neu. Aber was bringt das? Endlose Effizienz durch programmierte, also seelenlose Funktionsträger? Und wenn ja, wäre das wünschenswert?

Aber zurück zur Eingangsfrage. Zukunft ist, so scheint's, immer noch nicht vorhersehbar - höchstens planbar, wie in Coaching und Karriereberatung. Aber vielleicht war die Frage auch nicht richtig gestellt. Vielleicht sollte sie heissen, was kann ich tun, damit 2006 mir etwas bringt?

Labels: , ,

Seitenanfang

Previous Posts

Powered by Blogger

Hier erreichen Sie mich:

Dr. Wiebke Sponagel
PERSPECTIVE COACHING
Ginnheimer Hohl 38, 2. OG
60431 Frankfurt/Main
Tel: 069 - 60 60 97 22
Email