Duell, die Waffen sind geladen. Wer zieht zuerst? Allerhand Arbeitsverhältnisse scheinen so zu funktionieren. Jedoch zögern viele Arbeitnehmer momentan, auch wenn die Arbeitssituation intolerabel geworden ist. Innerlich haben sie längst gekündigt, aber die allgegenwärtige Angst vor der Arbeitslosigkeit in der sogenannten Krise sitzt ihnen im Nacken. Nun ist Angst ein schlechter Ratgeber, der zu ebensolchen Entscheidungen führt. Aber auch die Entscheidung, zu bleiben, ist eine Entscheidung.
Was aber, wenn der Arbeitgeber kündigt?
Diese Kugel trifft die Meisten mitten ins Herz. Die Getroffenen fühlten sich, trotz aller Kritik an den Zuständen, irgendwie zugehörig. Sie hatten eine berufliche Identität. Und nun ist das lange gefürchtete Szenario Wirklichkeit geworden: Rausgeschmissen, und arbeitssuchend!
Was man nicht kennt, das fürchtet man. Schade, dass nicht jeder eine Art Arbeits-Such-Praktikum gemacht hat, um zu lernen, dass diese Erfahrung nicht das Ende der Welt bedeutet. Viele haben mit Gefühlen wie beim Ende einer Beziehung zu kämpfen - man
will sie nicht mehr, so scheint es. Dabei hat das eine mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Eine Kündigung zu bekommen ist Normalität geworden und hat in den wenigsten Fällen etwas mit persönlichem Unvermögen zu tun. Sicher ist es gut, einen kritischen Blick in den persönlichen Rückspiegel zu werfen, um auch eigene Defizite erkennen zu können. Aber ewig Wunden lecken und sich
schuldig fühlen hilft nichts. Schauen Sie nach vorn, entdecken Sie die neuen Perspektiven, die vor Ihnen liegen. Möglicherweise wartet eine Karrierechance auf Sie...!
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