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1.2.09

Motivationstief Innere Kündigung - versauern Sie am Job?


Wie geht es Ihnen mit Ihrer Arbeit? Sind Sie rundum zufrieden, oder nur teilweise, oder fehlt Ihnen die Motivation ganz? Eines jener Beratungsunternehmen, die eigene Studien als PR-Instrument nutzen, sagt: Zwei Drittel der Deutschen machen Dienst nach Vorschrift, haben die Innere Kündigung seit langem fertig. Gründe: Fehlende Anerkennung, schlechte Personalführung. Folgen: Riesige gesamtwirtschaftliche Schäden von bis zu 109 Milliarden Euro im Jahr. Schöne Zahl, nebenbei bemerkt, klingt so fundiert. 100 Milliarden dagegen hätte etwas Erfundenes an sich. Botschaft zwischen den Zeilen: Manager, macht in Schadensbegrenzung und nutzt unsere Berater für eine Optimierung eurer Fruststrukturen.

Aber wozu schreibe ich das hier? Als Coach interessiert mich, was Motivationskrisen auslöst. Interessant ist aber auch die Frage, wieso Menschen den Zustand der Frustration so ergeben ertragen. Viele würden lieber heut als morgen den Job wechseln, wenn, ja wenn:

  • die Krise nicht wäre
  • es garantiert einen besseren Job gäbe
  • die Ehefrau nicht dagegen wäre
  • das Haus nicht abbezahlt werden müsste
  • Sie wüssten, wozu Sie sich in Ihrem Alter noch bewerben sollten

Das mögen aus Sicht der Betroffenen ernst zu nehmende Gründe sein, die gegen eine Veränderung sprechen. Aber was, wenn man diese Blockaden überwinden könnte? Wenn man die Ehefrau mit ins Boot nehmen könnte, um noch mal etwas zu wagen? Wenn man das Wagnis durch gute Planung und kluges Kalkül minimieren könnte? Man weniger Manschetten vor Bewerbungen hätte? Dann würden nicht so viele Menschen am Job versauern und manche Beratungsunternehmen hätten ein Rechtfertigungsproblem...

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7.12.08

Innere Kündigung - auch keine Lösung

Mal auf dem Absatz kehrt machen, einfach "na dann tschüss" sagen und nicht mehr wieder kommen, davon träumen viele Angestellte. Je nach Statistik haben bis zu 70 Prozent der deutschen Beschäftigten innerlich gekündigt.

Es gibt mmer wieder neue Studien zu dem Thema. Dr. Kai Krämer von der Uni Mainz hat kürzlich eine veröffentlicht und nennt folgende Gründe für die Innere Kündigung: Inadequate Führungsstile, Zurückhalten von Informationen, intransparente Entscheidungsprozesse, fehlende Einflussmöglichkeiten, mangelnde Gesprächsbereitschaft. Dies bewirke bei betroffenen Mitarbeitern ein Gefühl des Kontrollverlusts und der Machtlosigkeit.

Na dann: Augen zu und durch - oder doch lieber nach Alternativen und neuen Perspektiven suchen?

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