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2.3.08

Indien - gut für die Karriere?

Die junge Frau, die mir gegenüber sitzt, hat, sollte man meinen, zwei Trumpfkarten im Ärmel: Sie ist Wirtschaftsinformatikerin mit "Indien-Erfahrung": Auf dem Subkontinent hat sie ein paar Monate Projektarbeit gemacht und weiss, wie dort die Uhren ticken. Die Angebote, die sie hier erhält, sind allerdings eher bescheiden. Schauen deutsche Unternehmen immer noch nicht über den kulturellen Tellerrand?

In England wäre das, schon aus historischen Gründen, anders. Schon im Jahr 1883 wurde in Oxford das "Indian Institute" gegründet, dessen Hauptanliegen der kulturelle und akademische Austausch zwischen UK und Indien war. Inzwischen ist das Geschäft mit Indien ein riesiger Wirtschaftsfaktor. Auch das hat man in Oxford erkannt: An der Said Business School wird ein eigenes "India Business Centre" der University of Oxford entstehen, das sich neben der Forschung auch um die Entwicklung besonderer Indien-Programme für Manager kümmert - übrigens auch für ausländische Führungskräfte. Mehr dazu hier: www.sbs.ox.ac.uk

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25.5.07

Karriere: English - yes, please!

"Bisher bin ich prima ohne ausgekommen..." so ähnlich klingt das manchmal, wenn meine Klienten über ihre Fremdsprachenkenntnisse sprechen.

Dabei ist eins klar: Etwas Englisch braucht fast jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland, die Fähigkeit, Französisch zu sprechen, folgt an zweiter Stelle. Der Perfektionsgrad ist freilich von Beruf zu Beruf unterschiedlich. "Verhandlungssicher" in Englisch sollen vor allem Juristen, Wissenschaftler, Menschen im Dienstleistungssektor und in IT-Berufen sein.
Mehr dazu unter http://www.bibb.de/arbeit-im-wandel.

Ein 55-jähriger Klient aus der IT-Branche hatte bisher erfolgreich den Kontakt mit Englisch vermieden. Gerade hat er einen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnet. Bedingung: Praktikables Englisch bis zum Start im Sommer. Nun ist er über seinen Schatten gesprungen und macht einen Intensivkurs. Sein Fazit bisher: "Hätte gar nicht gedacht, dass das so viel Spass machen kann..."

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2.3.07

Karrierechancen für IT-Fachkräfte, wenn es sie gäbe

Die Nachricht passt zur augenblicklichen Aufschwung-Stimmung und ist ein Signal für IT-Fachleute, die jetzt einen Jobwechsel planen: Sie haben die Wahl, denn die Telekommunikationsbrache sucht Fachkräfte, 20.000 Stellen sind vakant. Der Branchenverband BITKOM teilte mit, dass 63 Prozent der Hightech-Firmen planen, Personal einzustellen, insbesondere IT-Berater, Softwareentwickler und IT-Projektmanager.

Allerdings sind genau diese IT-Spezialisten in Deutschland kaum mehr zu haben: Mehr als 50 Prozent der fraglichen Unternehmen beklagen, dass der Mangel an Fachkräften für ihre Geschäftsentwicklung ein grosses Hindernis ist. Schade, schade, da ist in Deutschland wohl mal wieder ein Trend verschlafzipfelt worden....

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20.1.07

Karrieretipp: Quereinsteiger gesucht im Vertrieb

Dass Ingenieure und IT-Spezialisten auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine gute Auswahl an offenen Positionen haben, ist bekannt. Allerdings sind diese beiden Berufsgruppen jetzt auf die Plätze verwiesen worden - angeführt wird die Liste der offenen Stellen momentan von Mitarbeitern im Vertrieb. Laut Zentralstelle für Arbeitsvermittlung ist die Zahl der Bewerber in diesem Bereich im vergangenen Jahr um sieben Prozent gefallen. Andererseits steigt die Nachfrage für Vertriebsbeauftragte stetig.
Deshalb sind die Karriere- und Verdienstchancen auch für Quereinsteiger aus akademischen und nichtakademischen Branchen zur Zeit gut: Über 80.000 Euro verdiente ein Vertriebsmitarbeiter im Jahr 2005 durchschnittlich, das waren 25 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

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22.3.06

Karriere: Gute Perspektiven für IT-Freiberufler

Nach dem Einbruch Ende der neunziger Jahre stehen sie wieder hoch im Kurs, die Verwalter des digitalen Vergessens (denn gespeichert = vergessen). Wer plant, sich in der IT-Branche selbstständig zu machen, hat jetzt in zweierlei Hinsicht gute Karten:

Einerseits steigen die Honorare, wie eine Honorarauswertung von Freiberufler-Profilen ergeben hat. So konnten die selbstständigen IT-ler ihre Honorare leicht erhöhen, nämlich auf etwa 66 Euro pro Stunde. Am meisten verdienen Projektleiter mit 73 Euro, gefolgt von Beratern mit etwa 70 Euro. Administratoren haben schlechtere Stundensätze ? sie verdienen durchschnittlich 52 Euro in der Stunde.
Andererseits beginnt am 2. Mai der Gründungswettbewerb der IT-Branche "start2.grow", bei dem Existenzgründer zusammen mit Profis einen Businessplan erarbeiten können. Ausserdem winken Preise - wer gewinnt, kann 30 000 Euro Startkapital ins neue Unternehmen investieren.

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