Wohin mit dem täglichen Frust bei der Arbeit?
Was tun, wenn der Arbeitsplatz zum Ort der Frustrationen und Antriebslosigkeit geworden ist, wenn sich jeden Morgen die Haare stäuben bei dem Gedanken zur Arbeit zu gehen?
Die spontane Antwort heißt: Raus, lieber heute als morgen. Viele Angestellte haben längst die innere Kündigung unterschrieben, glauben jedoch, bleiben zu müssen, weil alles, was anderswo käme, noch schlechtere Konditionen brächte. Unterm Strich heißt das also, im Prinzip hat man es doch noch ganz gut?
Wenn dem so ist, sollten Sie versuchen, an Ihrer Haltung zu dem unerträglichen aber eigentlich doch ganz guten Job zu arbeiten. Gibt es Möglichkeiten, an Ihrer Bilanzierung zu arbeiten? Können Sie statt der bisher negativen eine positive Buchhaltung über Ihren Tagesablauf einführen? Erfreuliche Dinge, und mögen sie noch so nebensächlich sein, festhalten? Können Sie für sich Bonbons in der Routine einführen, kleine Entspannungsinseln etwa, die Ihnen den Tag aufhellen? Und denken Sie auch daran, den Stau an Stresshormonen, der bei einer Ihnen widerstrebenden Arbeit entsteht, durch Sport abfließen zu lassen. Es gibt viele Wege zu einem erfülltern Leben, wenn man mal darüber nachdenkt...
Labels: Antriebslosigkeit, erfülltes Leben

