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frisch eingebloggt

27.1.08

Worauf ist zu achten, wenn ein Headhunter anruft?

Die freundliche Stimme aus dem Hörer fragt, ob man grad allein sei und ungestört sprechen kann und dann geht es ziemlich schnell um einen verheissungsvollen neuen Job - so klingt es, wenn Personalberater anrufen. Dürfen die das eigentlich, und welche Informationen dürfen in so einem Anruf ausgetauscht werden, fragte sich vor kurzem der BGH.

Anrufen ja, aber Details erfragen nein, heisst die Devise. Einzelheiten aus dem Lebenslauf oder der momentanen beruflichen Tätigkeit dürfen nicht am Telefon angesprochen werden. Auch das Kompliment, der Kandiat passe ausgezeichnet zu einer vakanten Stelle, sei wettbewerbswidrig, sagt das Urteil. Ziel des Anrufs darf nur die Kontaktaufnahme für ein persönliches Gespräch sein, nicht aber, das Interesse des Angerufenen an einer Stelle zu wecken. AZ. I ZR 183/04, mehr dazu hier.

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20.1.08

Wo bekomme ich feedback als Führungskraft?

Die Anzugjacke hängt über der Lehne, der Schlips ist gelockert, mein Gegenüber weiss, hier kann kurzzeitig der Managerhabitus Pause machen. Dennoch kräuselt sich die Stirn "Ich kenne den ganzen Zirkus, Einstellungsgespräche, Beurteilungsgespräche, MBO und soweiter, aber wer beurteilt eigentlich mich?" Er habe, sagt er, die "Bodenhaftung" verloren, wisse gar nicht so recht, wie seine Mitarbeiter ihn als Geschäftsführer eines Familienunternehmens sehen, "keiner gibt mir feedback".

Warum ich das hier erzähle? Offensichtlich geht das vielen Führungskräften so, auch wenn es Instrumente wie "360-Grad-Feedback" gibt. Es wird eben eher von oben nach unten "beurteilt" als umgekehrt und an der Spitze ist niemand "auf Augenhöhe". Wer als Führungskraft eine Zwischenbilanz braucht, macht es wie mein Klient: Er oder sie sucht sich einen Coach, der hinter die Fassade schaut, mit der zarten Managerseele dosiert respektlos umgeht und konstruktiv seine oder ihre Entwicklung begleitet. Die Bodenhaftung stellt sich dann schon wieder ein...

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13.1.08

Sind Sie glücklich am Arbeitsplatz?

Mal ehrlich, sind Sie es, und wenn ja, warum? Haben Sie eine Affaire mit einem/einer Kollegen/in, gerade eine Gehaltserhöhung bekommen oder blüht der Kaktus auf der Fensterbank?

In ihrem Buch "Ich kann, was ich will" packen die Autoren Lazarus und Fay die Frage nach dem Glücklichsein von einem unorthodoxen Blickwinkel aus an. Sie behaupten, dass Verhaltensweisen, die seelisches Leid auslösen, irgendwann mal gelernt und folglich auch wieder "verlernt" werden können.

Eine junge Frau, die in einer Hamburger Werbeagentur arbeitete, betrachtete sich selbst als wertlos gegenüber den attraktiven, strahlenden und wohlhabenden Leuten, denen sie täglich begegnete. Ihre eigenen Persönlichkeitswerte - nämlich dass sie lebhaft, freundlich und zuverlässig war - fand sie "normal" und ging deshalb davon aus, dass diese Eigenschaften weniger wichtig wären. Auf der anderen Seite, auch das Klagen und der Trost, den man dabei findet, kann ja eine befriedigende Sache sein...kommt halt drauf an, wie man Glück definiert...

Na, wie auch immer - was glauben Sie, welche Gruppe unter den deutschen Arbeitnehmern sich selbst als am glücklichsten einschätzt? Es ist die, über deren angebliche Faulheit endlos Witze kursieren: Die Beamten. Auf einer Skala von eins bis zehn bewerteten sie ihr Glück nach einer Befragung der Bertelsmann-Stifung 7,9 Punkten. Im Umkehrschluss heisst das wohl, die Deutschen träumten davon, Beamte zu sein: Häuschen im Grünen, die Bienen summen um die Adenauerschen Rosen, die Pension ist sicher und alle können in Ruhe Fettringe ansetzen. Ach jaaaa. Ich werd auf einmal soo müde...

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6.1.08

Neues Jahr, neuer Arbeitsplatz?

Wenn es zu Ihren Plänen fürs Neue Jahr gehört, sich einen neuen Arbeitsplatz zu suchen,
werden Sie sich sicher auch auf den zahlreichen Jobbörsen im Net umtun. Dort finden Sie neben den grossen Anbietern jetzt immer mehr spezialisierte Jobbörsen, die ein ausgesuchtes Marktsegment anpeilen. Wer beispielsweise in den Kommunikationsbranchen Event-Management, PR, Vertrieb und Werbung tätig ist, wird vielleicht bei der neuen Wiesbadener Jobbörse www.marketingjobboerse.de fündig.

Interessant auch, dass der Personalvermittler Profiplaza (www.profiplaza.de) jetzt eine Jobbörse mit der Zielgruppe "hochqualifizierte Mütter" entwickelt hat. Das Angebot richtet sich an Akademikerinnen mit Berufserfahrung, die eine Kinderpause gemacht haben und wieder einsteigen möchten, aber auch an weibliche Selbständige und Gründerinnen.
Das ist doch eine gute Nachricht zu Beginn des Neuen Jahres, oder?

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1.1.08

Zum Neuen Jahr

Wo biste geblieben,
2007?
Kaum hat?s gekracht,
Ist schon 2008!


Tja, liebe Posting-Leser, auch meine dichterischen Anstrengungen helfen nicht darüber hinweg: Schon wieder haben wir einen Jahresring angesetzt (?), neue Krähenfüsse fabriziert, Neues gelernt, Altes vergessen. Schad wärs, wenn bei all den Jahresrückblicken Ihre individuelle Jahreschronik auf der Strecke bliebe und aus dem Jahr 2007 dann irgendwann ein dusseliges "Knut-Jahr" würde. Woran möchten Sie sich erinnern, wenn Sie an das Jahr 2007 denken? Halten Sie es fest, irgendwann im Lehnstuhl freuen Sie sich darüber.


Und wie steht es mit Ihren "guten Vorsätzen" für das Neue Jahr: Wollen Sie dicker oder dünner werden, mehr oder weniger arbeiten, den nächsten Karriereschritt verwirklichen, umziehen, aufbrechen zu neuen Ufern?


Was immer Sie vorhaben, ich wünsche Ihnen gutes Gelingen dabei und die besten Perspektiven für 2008!
Ihre Wiebke Sponagel

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