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24.12.07

Es weihnachtet. Nachdenkfragen zum Fest.

Geschafft. Die Fastweihnacht, wenn närrische und besinnliche Zeit bei deutschen Betriebsfeiern miteinander verschmelzen, liegt hinter Ihnen.


Jetzt ist Zeit für die Familie, für Freunde, für Sie selbst. Wenn Sie mögen, gönnen Sie sich ein paar Minuten zum Nachdenken über die folgenden Fragen:


  • Welche Chancen habe ich im vergangenen Jahr genutzt?

  • Wofür bin ich dankbar?

  • Wie haben sich meine Beziehungen entwickelt?

  • Wie bin ich mit meiner Zeit umgegangen?

  • Wie haben sich meine Einkünfte entwickelt?

  • Was war im letzten Jahr anders als in den Jahren zuvor?

  • Was möchte ich in Zukunft ändern und was soll so bleiben, wie es ist?

Ein frohes Fest wünscht Ihnen Ihr Karriere-Coach Wiebke Sponagel

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15.12.07

Sind Sie ein Gründertyp?

Wenn ja, dann können Sie sich über die Ergebnisse einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung freuen. Demnach lässt es sich nämlich in Deutschland mit etwa 6 Tagen Bearbeitungsdauer schneller gründen als im Durchschnitt der EU-Staaten, wo das Verfahren ungefähr doppelt so lang dauert. Allerdings führt Deutschland in Bezug auf die Kosten für eine Firmengründung: Fast 800 Euro sind dafür hierzulande zu zahlen, während der europäische Mittelwert bei 554 Euro liegt.

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8.12.07

Weihnachtshype: Wie hoch ist Ihr Überstundenkonto?

Oh, Du gnadenlose Vorweihnachtszeit - das Hamsterrad in den Betrieben dreht sich schneller. Ich könnte für meine Klienten gut und gern Beratungs-Nachtschichten machen, denn, so höre ich immer wieder, "vor sieben komme ich nicht raus." "Noch vor Weihnachten" heisst das Motto, das die Überstundenkonten in deutschen Firmen nochmal richtig dick werden lässt.

Politisch ist wieder keine Lösung in Sicht für diese "freiwilligen" Zeitgeschenke an den Arbeitgeber. Zum nunmehr sechsten Mal haben es die europäischen Arbeitsminister vertagt, ein neues Rahmengesetz zur Arbeitszeit in der EU vorzulegen. Unter anderem Grossbritannien und Deutschland wollen - gegen den Willen der Südländer - unter bestimmten Bedingungen mehr als 60 Wochenstunden erlauben, lesen Sie mehr dazu hier:

Wie geht es Ihnen damit, liebe Leser, wünschen Sie sich auch mehr Zeit für sich? Aber vielleicht ist das ja genauso wie mit dem Lottogewinn: Wenn der Wunsch plötzlich in Erfüllung geht, weiss man mit der grossen Gabe nichts anzufangen. Fremdverwaltete Zeit ist Sicherheit - was für ein Glück, dass wir für Unsicherheit keine Zeit haben...

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2.12.07

Karriere-TÜV: Wie ist meine employability?

Achten Sie, liebe Leser, kontinuierlich auf Ihre Chancen am Arbeitsmarkt? Genau das bedeutet nämlich der Begriff "Employability".

Anfang des Monats hatte ich hier vom psychologischen Vertrag geschrieben, der die Erwartungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber umfasst. Früher waren beiderseitige Loyalitat und Arbeitsplatzsicherheit Inhalte dieser unausgesprochenen Vereinbarung. Heutzutage wird von Seiten des Arbeitnehmers erwartet, eigenverantwortlich für seine bzw. ihre Beschäftigungs- üder Arbeitsmarkttauglichkeit zu sorgen.

Das bedeutet, wir müssen den Arbeitsmarkt immer im Blick haben, und unsere Karrierechancen in Zukunft erkennen und planen. Aber wer "funktioniert" schon so?

Die andere Option: Sie können ab und zu mit einem Karriereberater eine Standortbestimmung machen und Ihre "employability" gemeinsam überprüfen - so, wie man mit dem Auto regelmässig zum TÜV fährt. Dabei können Sie herausarbeiten, wie Ihr "Portfolio" momentan aussieht, also welche Fach-, und Schlüsselkompetenzen Sie jetzt haben. Darauf aufbauend würde ein "employability-coaching" um die folgenden Fragen gehen:
  • Welche Entwicklungsmöglichkeiten haben Sie momentan in Ihrem Unternehmen?
  • Welche Perspektiven haben Sie ausserhalb des Unternehmens?
  • Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es, die Ihren Neigungen und Interessen entsprechen?
  • Welche beruflichen Ziele wollen Sie sich kurz- , und mittelfristig setzen?
  • Wie können Sie diese Ziele erreichen?

Eine TÜV-Plakette gibt es am Ende dieses Prozesses zwar nicht, aber immerhin die Gewissheit, etwas für den eigenen Lebensentwurf getan zu haben.

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