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28.3.07

Für Ihre Bewerbung: Wie entscheiden Personalmanager?

In meinen Bewerbungscoachings höre ich diese Frage häufig: Wie entscheiden Personalmanager eigentlich? Das Bewerbungsgespräch wurde rundum vorbereitet und lief gut und dennoch, die Stelle bekam ein anderer Kandidat. Woran lag das?
Möglicherweise an den Mitbewerbern, möglicherweise aber auch am "human factor", also an den Entscheidern selbst, die bekanntermassen Sympathien und Antipathien empfinden wie wir alle. Eine vor kurzem erschienene Studie über betriebliche Entscheidungsprozesse gewährt überraschende Einblicke in diese Auswahlmechanismen.

Sie zeigt beispielsweise, dass Entscheider dazu tendieren, ihrem eigenen Geschlecht den Vorzug zu geben. Wenn also weibliche Personaler das Gespräch führen, haben Frauen eine grössere Chance und umgekehrt.

Und so haben wir, ganz nebenbei, noch einen Grund gefunden, warum hierzulande nur jede vierte Führungskraft weiblich ist: Oft führen Männer die Einstellungsgespräche....

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22.3.07

Impuls für Ihre Karriere: Auslandsaufenthalt

Immer, wenn ich durch Frankfurt spaziere, freue ich mich über die vielen Sprachen, die an mein Ohr wehen - unser Bembeltown ist in der Tat ein "Global Village" geworden. Ein Trend, der freilich auch umgekehrt gilt: Deutsche Unternehmen entsenden momentan mehr Mitarbeiter ins Ausland als jemals zu vor, das zeigt eine neue Studie.

Allerdings hat sich gegenüber den Neunziger Jahren viel verändert: Die Mitarbeiter bleiben nur maximal ein Jahr im Ausland. Ausserdem sind sie nicht mehr wie früher mit dem Wissenstransfer an lokale Kollegen beschäftigt, sondern sie sollen neue Märkte erschliessen.

Viele Unternehmen lassen Ihre Mitarbeiter auch während der Entsendezeit "pendeln", damit sie nicht die heimische Erdung verlieren. Das Hauptrisiko für den Einzelnen, ein Fremder im Heimatland zu werden, scheint unter diesen Vorzeichen ausgeräumt. Greifen Sie also zu, wenn Sie in Ihrer Karriere die Gelegenheit bietet, Auslandsluft zu schnuppern, und nehmen Sie sich die Zeit, alles gut zu planen. Dann wird die Auslands- Erfahrung ein Sprungbrett für Ihren Erfolg.

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18.3.07

Vorsichtige Karriereplanung von Frauen

Woran liegt's, habe ich an dieser Stelle schon öfters gefragt, dass Frauen beruflich die schlechteren Karten haben, also weniger in Führungspositionen vertreten sind und schlechtere Gehaltsabschlüsse machen? Nach einer jetzt veröffentlichten Studie starten Frauen ihre Karriere schon mit anderen Erwartungen als Männer.

Während mehr als ein Drittel der männlichen Berufsanfänger sich später in einer Führungsposition sehen, glauben nur 15 Prozent ihrer weiblichen Kollegen an einen solchen Aufstieg. Später im Berufsleben gibt es eine Annäherung der Erwartungen: 43 Prozent der Männer gehen dann davon aus, in weniger als zwei Jahren aufzusteigen und immerhin 33 Prozent der Frauen sind der gleichen Ansicht.

Nun fragt sich freilich, sind die Frauen einfach realistischer oder sollten Sie sich von ihren männlichen Konkurrenten das Prahlen abgucken? Oder beides?

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9.3.07

Kamikaze für Ihre Work-Life-Balance: Inemuri

Nach Kanban, Kaizen und Karoshi können wir uns jetzt eine weitere japanische Vokabel merken: Inemuri. Brigitte Steger, eine Wiener Ethnologin, hat in dieser Bezeichnung für den öffentlichen Tagesschlaf einen neuen Trend für unser westliches Leben ausgemacht.Japaner - und hier sind, Weltfrauentag hin oder her, überwiegend die männlichen Exemplare gemeint - tun es öffentlich: Sie schlafen in U-Bahnstationen, Geschäftsmeetings und Toiletten. Anders als hierzulande gilt das öffentliche Nickerchen in Japan als Zeichen sonstiger Betriebsamkeit, ist also ein Gütesiegel: Der Mann schläft, weil er immer hart arbeitet.

Inemuri, ein Trend für Deutschland?

Vermutlich habe ich die fernöstliche Weisheit daran nicht verstanden. Für mich ist das Kamikaze an der individuellen Ausgeglichenheit oder work-life balance. Ich finde, es ist effektiver und menschlicher, etwa acht Stunden täglich bei guter Aufmerksamkeit zu arbeiten, als sechzehn Stunden dösende Präsenz zu zeigen.

Aber falls Frau Steger Recht behält, wundern Sie sich nicht, wenn Sie mal in der Firmentoilette ein sanftes Schnarchen aus der Nachbarkabine hören... da praktiziert jemand Inemuri.

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2.3.07

Karrierechancen für IT-Fachkräfte, wenn es sie gäbe

Die Nachricht passt zur augenblicklichen Aufschwung-Stimmung und ist ein Signal für IT-Fachleute, die jetzt einen Jobwechsel planen: Sie haben die Wahl, denn die Telekommunikationsbrache sucht Fachkräfte, 20.000 Stellen sind vakant. Der Branchenverband BITKOM teilte mit, dass 63 Prozent der Hightech-Firmen planen, Personal einzustellen, insbesondere IT-Berater, Softwareentwickler und IT-Projektmanager.

Allerdings sind genau diese IT-Spezialisten in Deutschland kaum mehr zu haben: Mehr als 50 Prozent der fraglichen Unternehmen beklagen, dass der Mangel an Fachkräften für ihre Geschäftsentwicklung ein grosses Hindernis ist. Schade, schade, da ist in Deutschland wohl mal wieder ein Trend verschlafzipfelt worden....

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