Coaching Frankfurt
Profilcoaching
Orientierungscoaching
Karriereberatung

Coaching-News

frisch eingebloggt

23.11.06

Karriere, Langzeitperspektive: Mehr Ältere arbeiten

Erste Wirkungen der demoskopischen Entwicklung sind am Arbeitsmarkt spürbar, das zeigt eine Untersuchung am Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Seit der Jahrtausendwende gibt es weniger Angestellte um die Dreissig, während der Anteil der 35- 55-Jährigen gestiegen ist. Nachdem 1999 die Möglichkeiten, in Vorruhestand zu gehen, drastisch eingschränkt wurden, hat auch die Gruppe der über 60-jährigen Erwerbstätigen zugenommen. Insgesamt ist jeder dritte Arbeitnehmer in Deutschland älter als 45 Jahre.

Was bedeutet das für unseren Lebensentwurf?
Ich finde, das liegt auf der Hand: Je länger die Lebensarbeitszeit ist, desto wichtiger wird es, sie mit Sinn zu füllen. Eine berufliche Aufgabe, die für Sie sinnvoll ist und Ihr Energiedepot nicht überlastet, lässt das Pensionärsdasein im Schaukelstuhl in erfreulich weite Ferne rücken. Gut, nicht alles ist planbar - aber den Versuch ist es wert. Wenn Sie dafür einen kompetenten Mitstreiter brauchen: Sie wissen ja, wo Sie mich finden.

Labels: , ,

15.11.06

Coachingthema "Meine Arbeit wird nicht anerkannt." Rollen und Anerkennung

Seltsam, wie Themen uns manchmal anspringen und dann allgegenwärtig sind. So geht es mir momentan mit der Klage über fehlende Anerkennung. In der Karriereberatung kann ich sie nutzen und ummünzen in einen Antrieb, z.B. aus der "inneren" eine echte Kündigung zu machen.

Aber von überall weht mich dieses Lamento an. Eine Personalmanagerin erzählt mir mit Zornesfalten von ihrem Vorgesetzten. Er sei ein Phantom, vergrabe sich hinter seinem Schreibtisch und kümmere sich nicht um seine Abteilung. Im "Angeben" aber sei er gross: Er schmücke sich gern mit fremden Federn, und deklariere die von ihr und ihrem Team erbrachte Arbeit flugs in seine um.

Und nochmal dasselbe Thema, wieder aus einer anderen Richtung: Vor ein paar Tagen führte der Auftritt der früheren Direktorin des Frankfurter English Theatre, Judith Rosenbauer, bei einer Premierenfeier zum Eklat. Sie forderte vor Beginn der Vorstellung die Anerkennung ihrer Aufbauarbeit: Ihr Foto solle im Foyer auf ihre fast 20-jährige Leitung dieses in Europa einmaligen Theaters hinweisen. Was geschah? Die ehemalige Prinzipalin, einst hofiert und hochgeschätzt, wurde ausgebuht und schliesslich "polizeilich entfernt".- Auch kein Beispiel für überzeugendes Krisenmanagement, aber das nur am Rande.

Jede Wette, dass Rosenbauer sich mit dieser Aktion eher selbst geschadet hat, und dass meine Bekannte erst aufatmet, wenn entweder sie oder ihr Chef "geht". Aber diese Fälle zeigen deutlich, was manche nicht verstehen: Anerkennung ist an Rollen gebunden. Ein Chef kann die Erfolge seiner Mitarbeiter prima als seine verkaufen, und eine ehemalige Theater-Prinzipalin ist im Bewusstsein des Publikums eben nur eins: ehemalig.

Was ist nun die Moral von der G?schicht? Sollte ich Ihnen einen Rat geben wie in diesen Rezeptbüchern , z.B. "geben Sie auch mal an mit Ihren Leistungen, damit andere Sie anerkennen", oder "machen Sie sich nicht abhängig von der Meinung anderer"? Nein, zu allgemein. An beidem ist was dran und auch wieder nicht, denn jeder "Fall" ist anders.
Nur eins ist klar: Anerkennung ist Balsam für die Seele, wir alle brauchen sie. - Hab ich das nicht schön geschrieben...?

Labels: , ,

10.11.06

Coaching: Überzeugend Präsentieren - Ihr Weg zum strahlenden Redner

Präsentationen gehören zum beruflichen Alltag und sind doch als Bühne zum Sich-Beweisen oft gefürchtet. Wer verbindliche Regeln dafür sucht, sieht bald vor lauter Wald den Baum nicht mehr, soviele Anleitungen und Empfehlungen gibt es. "Präsentations-Ratgeber" in jeder Preisklasse machen sich in den Regalen der Buchhändler breit. Gemeinsam mit Kollegen habe ich mir vor kurzem für ManagerSeminare Neuerscheinungen zu diesem Thema näher angeschaut - wenn unsere Einschätzungen Sie interessieren, lesen Sie hier das pdf-Dokument.

Falls Sie allerdings das Gieskannenprinzip von "Ratgebern" nicht mögen und individuelle Unterstützung suchen, sollten Sie ein Präsentations-Coaching in Erwägung ziehen. Da geht es, jedenfalls wenn ich es mache, weniger um das Einhalten bekannter Rhetorik-und Präsentationsregeln. Ich lege Wert darauf, Ihre individuellen Stärken - z.B. Humor, Betonung, Stimme, Charme, Überzeugungskraft, Kreativität, Ausstrahlung, Argumentation, Klarheit - zu erkennen und zu fördern, frei nach dem Motto der Oxford Union. "The diamond is already there. It is just a question of polishing it." Natürlich ist so ein Feinschliff ein Prozess, der etwas Zeit und Engagement braucht. Aber der Aufwand lohnt sich, und am Ende sieht man: Jeder Diamant hat ein eigenes Feuer.

Labels: , ,

3.11.06

Bewerbercoaching: Konditionierung fürs Bewerbungsgespräch

"Ich dachte, das Bewerbungsgespräch lief richtig gut - und dann kam die Absage."
So oder so ähnlich beschreiben manche meiner Klienten, was sie zu mir führt. Wenn es wirklich eine Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung gibt, ist das natürlich ein guter Grund, Bewerbercoaching in Anspruch zu nehmen.

Aber es kann auch andere Gründe geben, die gar nichts mit dem Bewerber zu tun haben. Deshalb sollte jeder Bewerber seine Interviews rückblickend genau analysieren, um für das nächste Mal ev. besser gewappnet zu sein - auch dieser nachträgliche Check ist Teil des Bewerbercoachings. Aber was fangen wir mit der folgenden Nachricht an?

Nach einer Umfrage der Managementberatung Kienbaum unter 141 Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen fehlt es immer mehr Bewerbern an sogenannten "soft skills" wie Motivation und Sozialkompetenz. Aus Sicht dieser Personaler ist der Absagegrund also tatsächlich ein fehlender Baustein im Profil des Bewerbers. Oder umgekehrt: Die fachlichen Qualifikationen stimmten, trotzdem wurde abgesagt.

Nun ist das natürlich so eine Sache mit den "Soft Skills" - sie sind eben soft, oder, um es deutlich zu sagen, schlecht messbar und der Urteilskraft der Personalentscheider überlassen. Manche geben zu, dass ihre Entscheidungen subjektiv sind. Andere sind überzeugt, dass sie sich an den festen Kriterienkatalog ihrer Stellenausschreibung halten. Unter uns gesagt habe ich den Verdacht, dass auch die Personal-Branche Moden unterworfen ist. Da wird besonders in Bezug auf die soft skills nach einem "Standard-Profil" gesucht, das der Kandidat schnell und überzeugend vermitteln soll. Wer nicht so schnell ist und diesem Raster nicht entspricht, fällt eben durch die Maschen.

So gesehen ist Bewerbercoaching nichts anderes als eine "Konditionierung" des Kandidaten: Personaler bekommen einen Pawlowschen Effekt, wenn sie mit den passenden Stimulus-Häppchen bedient werden. Erst dann schnappen sie zu...

Labels: , ,

Seitenanfang

Previous Posts

Powered by Blogger

Hier erreichen Sie mich:

Dr. Wiebke Sponagel
PERSPECTIVE COACHING
Ginnheimer Hohl 38, 2. OG
60431 Frankfurt/Main
Tel: 069 - 60 60 97 22
Email