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23.11.05

Nach der Kündigung: Mit Schwung zur beruflichen Neuorientierung

Immer wieder treffe ich in meiner Beratung auf Menschen mit "Kündigungs-Schock". Damit meine ich Klienten, die nach einer Kündigung zunächst wie betäubt vor den nötigen Entscheidungen stehen.

In dem Mass freilich, wie Betäubung und Schock nachlassen, sollte der Tatendrang zunehmen. Schauen Sie sich mal mein Logo an: Es zeigt eine dynamische Bewegung, die aus einem grauen Block kommt - genau so sollten Sie auf die Krise reagieren: Aktiv werden, in Schwung kommen. Vielleicht brauchen Sie dazu einen Katalysator, der Ihnen hilft, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen, Ihre Stärken herauszufiltern, Ihre Energien in eine neue Richtung zu bündeln, einen Coach eben.

Was wollen Sie wirklich und wie praktikabel ist das? Das herauszufinden, ist für viele eine schwierige Aufgabe, die durch Nachdenken allein kaum zu lösen ist. Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, schauen Sie mal auf meiner webpage vorbei, oder melden Sie sich bei mir - bis bald!

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17.11.05

Von der Fach- zur Führungskraft: Echt stark, so ein Coaching.

Es gibt viele Anlässe für Coaching. Ich sehe an der Nachfrage, dass die Begleitung des Wegs von der Fach- zur Führungskraft dabei ein besonders wichtiger ist.
Weshalb?
Ein Aufsteiger hat den Rollenwechsel vom Kollegen zum Vorgesetzten zu bewältigen. Für diese Herausforderung, die sowohl die Selbstpräsentation als auch die Selbstdefinition betrifft, ist die Unterstützung durch Coaching überaus wertvoll. Nach einer Untersuchung von Pirzl (2004) gibt es aber folgende Hinderungsgründe:
- Selbstüberschätzung und persönlicher Stolz
- Mangelnde Bereitschaft, sich nach außen zu öffnen
- Mangelnde Informationen über Coaching
- Keine Bereitschaft, Schwächen zuzugeben
- Negative Erfahrungen mit Beratern
- Angst, als schwache Führungskraft zu gelten
- Kosten

Was meinen Sie: Kann ein Aufsteiger, der solche Hinderungsgründe kultiviert, auf Dauer erfolgreich sein?

Nehmen wir an, Sie entscheiden sich dafür, den bevorstehenden Karriereschritt kompetent begleiten zu lassen -wann ist der optimale Einstieg ins Coaching?

Am besten schon vor Antritt der neuen Position. Dann lässt sich mit Instrumenten der Karriereberatung überlegen, wie die Passung des individuellen Profils mit den Anforderungen ist. Ausserdem könnten Sie mit Ihrem Coach z.B. einen Fragenkatalog erarbeiten, der um Ihre Erwartungen und die von Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern kreist. Sie sollten auch überlegen, welche Erfolgskriterien im neuen Umfeld oder System möglicherweise relevant sind.

Im System angekommen, ist es sinnvoll, sich als neue Führungskraft gleich mit der Entwicklung ihrer Beziehungen zu den relevanten Positionsinhabern zu befassen. Viele Klienten neigen dazu, diesen Punkt zu unterschätzen und wollen zunächst ihre fachliche Kompetenz beweisen. Dabei werden soziale Kompetenzen mit jedem Karriereschritt wichtiger. Dazu gehört freilich noch ein Punkt, der gern ausser acht gelassen wird: Sich mit potentiellen Konkurrenten auseinander zu setzen, z.B. die Frage zu betrachten, wer hat in letzter Zeit Veränderungen initiiert und mit welchem Erfolg?

Sie werden sehen, das Coaching wird jede neue Phase mit den passenden Fragestellungen begleiten, und Ihre Handlungsfähigkeit und Flexibilität, Ihren Erfolg fördern. Sie werden sagen, echt stark, so ein Coaching.

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10.11.05

Nochmal: Auslandsaufenthalt und Karriere, nützlicher Tipp

Gestern habe ich mich mit der HR-Managerin eines grossen deutschen Konzerns über das Thema meines letzten Postings unterhalten:
Wie gut ist ein "foreign assignment" für die Karriere?

Sie hatte einen guten Tipp parat, den ich meinen Lesern gern weiter gebe.
Sie meinte, leider könne sie das Ergebnis der Studie aus ihrer Sicht nur bestätigen: Es gebe nach ihrer Kenntnis auch bei anderen deutschen Unternehmen kaum Reintegrations-Programme für Heimkehrer aus dem Ausland.
Dafür, dass viele dieser Rückkehrer schon bald nach der Rückkehr bei ihrer Entsendungsfirma kündigten, habe sie in gewisser Hinsicht Verständnis: Oftmals würden während der Abwesenheit Umstrukturierungen zur einer vollkommen neuen Situation im früheren Arbeitsumfeld führen, sodass sich auch ein garantierter "gleichwertiger" Arbeitsplatz nach der Rückkehr wie ein völlig neuer Arbeitsplatz darstellen könnte.
Deshalb, empfahl sie, darf ein Expatriate während seines Auslandsaufenthalts eines nicht vergessen: Mit seiner Entsenderfirma und ev. seinen Kollegen Kontakt zu halten.
Er oder sie sollte auf jeden Fall über die Entwicklungen in seinem Unternehmen auf dem Laufenden bleiben, um bei der Rückkehr vor unliebsamen Überraschungen gefeit zu sein. Aus ihrer Erfahrung würden das aber 80% der entsandten Mitarbeiter vernachlässigen.
Also, liebe Leser - keep contact!

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8.11.05

Erfolgreiche Karriereplanung - besser ohne Auslandsaufenthalt?

Erstaunlich, was Studien so alles herausfinden.

Laut einer aktuellen Studie von PwC sollen Mitarbeiter von einem Auslandsaufenthalt kaum profitieren: Fach-und Führungskräfte fänden ihre Erwartung an einen Karriereaufstieg nach ihrer Rückkehr häufig enttäuscht. Drei Viertel der Befragten bemängelten, dass ihre Wiedereingliederung in den beruflichen Alltag vom Heimatunternehmen mangelhaft organisiert worden sei. Möglicherweise sei das ein Grund dafür, dass bis zu 25 Prozent der Mitarbeiter bei ihrem bisherigen Unternehmen kündigen, nachdem sie wieder im Heimatland sind. Aber auch diejenigen, die bei ihrer Firma bleiben, müssten oft einen Karriereknick hinnehmen: Nicht einmal die Hälfte der Befragten habe die neu erworbenen Kenntnisse nach dem Auslandsaufenthalt in den Berufsalltag einbringen können. Nur ein Drittel sei befördert worden jeder zehnte sogar herabgestuft.

Tja, was will uns diese Studie sagen? Mir sagt sie einiges, allerdings ziehe ich andere Schlüsse. Ich würde sagen, immerhin ein Drittel der Rückkehrer ist befördert worden. Ich würde sagen, fast 25 Prozent der Rückkehrer haben ihren Auslandsaufenthalt konstruktiv für die eigene Karriere genutzt und haben konsequent nach neuen Einsatzmöglichkeiten für ihre erweiterten Kenntnisse gesucht. Ich würde betonen, dass ein Auslandsaufenthalt immer profitabel für den Einzelnen ist - denn er erweitert die Wahrnehmung, den Blick auf die eigene Kultur und damit verbundene individuelle Werturteile. Ich spreche aus Erfahrung - seit meiner Zeit im UK habe ich eine Vorliebe für englischen Humor und kann kluge Buchbesprechungen über englische Autoren für managerSeminare schreiben - ist das nichts? Only joking! Aber im Ernst: Wer die Möglichkeit hat, beruflich ins Ausland zu gehen, sollte sie wahrnehmen. Die Rückkehr ist immer ein guter Zeitpunkt, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und neue Karrierechancen zu ergreifen. Und wenn Ihnen bei dieser Neuorientierung support aus der Ursprungsfirma fehlt, holen Sie ihn sich - es gibt Fachleute für Karriereplanung....:-)

Herzliche Grüsse von Ihrem Karrierecoach Wiebke Sponagel

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4.11.05

After-Work-Coaching - eine andere Art von Work Out?

Kennen Sie das, alle reden darüber und keiner weiss so genau, was es ist?

Besonders trifft das, scheint mir, auf Akronyme zu, die aus dem Englischen kommen, z.B. MBO, TQM, CFT oder JIT - gut, dass wir mal drüber gesprochen haben, GL (get lost!)!

Aber nicht nur Akronyme haben's in sich. Letztens fragt mich eine sportliche Bekannte, "Was, Du bietest After-Work-Coaching an? Klingt so nach mentalem Work-Out für Stressgeplagte, so ooooohm-mässig, echt cool!"
Oder ein Single-Freund: "After-Work-Coaching, klasse! Da komm' ich mal vorbei, hab' bisher ja nur drei After-Work-Parties in der Woche, gibt's da Schnittchen?"
Erklärend sei gesagt: Mit Schnittchen meint er Frauen...

Aber: So unrecht haben sie gar nicht, die beiden. Mentales Work-Out für Stressgeplagte, da ist was dran: Man trifft sich in einer kleinen Gruppe nach der Arbeit - unter anderem, um den Stress nicht mit nach Hause zu nehmen. Ohne oooooohm, allerdings.
Ein anderer Zweck von After Work Coaching ist das branchenübergreifende Knüpfen von Netzwerken - gut für die Karriere, weniger für die private Beziehungsanbahnung.

Der Hauptzweck: Gemeinsam mit anderen und dem Coach die momentante berufliche Situation reflektieren. Viele Anregungen von aussen bekommen. Neue Perspektiven sehen, auf die man allein nicht gekommen wäre.

Ach so, meinte mein Single-Freund nach dieser Erklärung - dann nenn' es doch gleich "Feierabend-Coaching" - dann kapiert's auch jeder...

Aua. Klingt wie "Mahlzeit" für mich, dem Mittagstisch-Schlachtruf in vielen Firmen.
Und für Sie, liebe Leser, wonach klingt After-Work-Coaching für Sie?

Über Ihr Feedback oder Ihre Rückmeldungen freut sich wie immer
Ihre W.Sp., Personal Coach.

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