Tests als Erkenntnisbringer?
Das Testen grassiert. Unternehmen testen langjährige Mitarbeiter, die sie eigentlich bestens kennen müssten. Menschen testen sich selbst, in der Annahme, etwas grundlegend Neues über sich zu erfahren. Irgendwo in unsrer schönen globalisierten Welt scheint die Urteilskraft auf der Strecke geblieben zu sein.
Dass Tests als Führungsinstrument vorgeschoben werden, um darüber zu entscheiden, ob ein Kandidat in einem Unternehmen Karriere machen kann, ist im Prinzip ein Armutszeugnis. Es heißt nichts anderes, als dass man den Führungskräften des Kandidaten kein Urteil über den Mitarbeiter und dessen Entwicklungsfähigkeit zutraut. Oder hat man diese Vorgesetzte etwa nie danach getestet, ob sie wirklich ein Cheftyp sind...?
Labels: Führung, Führungsinstrument, Urteilskraft


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