Wie werde ich gelassener?
Wer ist gelassen? Die Queen, der Dalai Lama? Offenbar gehört zur Gelassenheit Distanz, Nicht-Involviertsein. Eine Anforderung, die in den klassischen Sandwich-Positionen kaum zu erfüllen ist, zumal Engagement in den meisten Unternehmen das Zauberwort für das gemeinsame Arbeiten ist, nicht Gelassenheit.
Wer gelassen ist, hat Abstand. Aber wie bekommt man diesen Abstand, wenn man seine Arbeit gern macht, jedoch immer wieder an den Strukturen verzweifelt? Die Einsicht, dass man die Strukturen nicht ändern kann, wird eine Weile dauern. Aber wenn Sie schon mal so weit sind, zu sehen, dass bestimmte äußere Dinge nicht zu ändern sind, können Sie vielleicht Ihre Betrachtungsweise dieser Dinge ändern.
Was hilft? Zwei, dreimal tief durchatmen, um die erste körperliche Reaktion der Wut oder des Ärgerns in Schach zu halten. Und dann stellen Sie sich doch mal die Frage: Wenn ich wüsste, dass ich nur noch eine begrenzte Zeit zu leben hätte, würde ich mich dann über diesen Vorfall noch aufregen? Übrigens haben wir alle nur eine begrenzte Lebenszeit - so gesehen, könnten wir uns in der Tat so manche Aufregung ersparen.
Labels: Gelassenheit, Persönliche Entwicklung, Ziele


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