Paradox oder gut beraten mit Bewerbungsratgebern?
Der Soziologe Stephan Voswinkel hat Ratgeber für Personaler und Kandidaten untersucht und meint, ein Paradox entdeckt zu haben: Während seiner Ansicht nach die Bewerbungs-Ratgeber eine offene, authentische Selbstdarstellung empfehlen, würden Ratgeber für Personalmanager zu Misstrauen und Kontrollstrategien raten. Demnach müsse ein Personaler hauptsächlich die Fassadentechniken des Kandidaten entlarven.
Was, fragt man sich nun, ist neu oder paradox daran?
Ist doch klar, dass im Vorstellungsgespräch mit unterschiedlichen Waffen gekämpft wird, dass überwiegend eine Seite geprüft wird und die andere prüft. So sind die Spielregeln, und beiden Seiten sind sie bekannt, darauf basiert die Rollenverteilung. Und außerdem gibt es einige Ratgeber, die auf das sogenannte Stress-Interview, also auf die entlarvenden Fragen von Seiten der Personaler, eingehen. Falls Sie also dem wissenschaftlichen Rätsel noch auf den Grund kommen, informieren Sie mich doch bitte....
Labels: Bewerbung, Lesetipp, Präsentation


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