Der Jobmarkt aus Sicht einer Personalerin oder einfach: Neue Ziele setzen!
Erstens, dass Arbeitgeber gleichzeitig Personal abbauen und neu einstellen werden. Und dass Entlassungen das Hauptwerkzeug für Kostensenkungen seien. Bei einem Blick in Ihren Kaffeesatz heute morgen wäre Ihnen das möglicherweise auch eingefallen.
Zweitens, dass es mehr Auseinandersetzungen zwischen Mitarbeitern und Arbeitgebern geben wird. In einer Wirtschaftskrise seien Arbeitnehmer nämlich gestresst und besorgt um die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze. Auch sei zu erwarten, dass das Arbeitspensum mit weniger Mitarbeitern zu erledigen sei, und auch daher würden Konflikte resultieren. Immer noch nichts Neues, sagen Sie? Dann werden Sie auch mit der dritten Betty-Regan-Vorhersage kaum zufrieden sein:
Das Jahr 2009 würde für viele HR-Professionals - also Personalverantwortliche - zur Nagelprobe, denn der Umgang mit Bewerbern und Mitarbeitern würde das Leben vieler dieser Menschen unmittelbar beinflussen. Und schliesslich würde wohl auch mit einer überdurchschnittlichen Fluktuation von Personalern zu rechnen sein. Hätten Sie´s gedacht? Frau Regan wollte einfach nur sagen, ich bin dann mal weg.
In Delphi soll ja auch viel heisser Dampf aufgestiegen sein. Ich frage Sie, wozu brauchen wir solche Botschaften? Um zu wissen, dass wir nichts wissen, aber jederzeit gern darüber reden? Weniger Schaumschlägerei und mehr Substanz würde gut tun, momentan. Die Arme hochkrempeln, Blockaden überwinden und neue Ziele setzen. Mut haben. Und rückblickend sagen, geht doch!
Labels: Blockaden überwinden, Jobwechsel in der Krise, Personalpolitk, Ziele


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