Wissen, was man will, im Leben und an der Käsetheke
Das glauben wir gern, erst recht, wenn wir an der 50 entlang schrammen. Haben sich die Jahresringe doch gelohnt. Die Allerfrischesten sind wir nicht mehr, aber wir wissen, was wir wollen - theoretisch jedenfalls.
Und in der Praxis? In Personalabteilungen gelten Menschen jenseits der Vierzig mitunter als sperrig. Die "Anpassungsleistung" ist geringer als bei Jüngeren, eigene Karriereziele oder Lebensziele sind nicht unbedingt mehr identisch mit Unternehmenszielen. Wer dann neu definiert, was das persönliche Glück ist, will es auch endlich "haben".
Obwohl, das mit dem Glück haben ist ja so ne Sache. Es klingt mir fast so - verzeihen Sie den profanen Vergleich - wie wenn an der Käsetheke jemand sagt, "ich krieg 200 Gramm von dem da. " Woher wissen die eigentlich, dass sie die 200 Gramm auch wirklich kriegen?
Labels: neue Perspektiven, Vierzig Plus, Ziele


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