Grundfrage im Coaching: Ist mein Coach ein Scharlatan?
In der letzten Ausgabe des Manager Magazins (03/07) wurde über die schwarzen Schafe in der Coaching-Branche berichtet. Als typische Merkmale, auf die man als Klient achten sollte, nannte Autor Klaus Werle:
- Überhöhte und vage Honorarauskünfte, nachträglich in Rechnung gestellte aber vorher als kostenfrei angekündigte Erstgespräche, Drängen auf weitere Sitzungen.
- Guru-Gehabe: Coach gebärdet sich als allwissender Meister, eine gegenseitige Akzeptanz auf Augenhöhe ist nicht gegeben.
- Seelenstriptease: Coach verlangt vom Klienten, intime Dinge preiszugeben und Dinge zu tun, die dieser nicht möchte.
Welche Prinzipien eines soliden Coachings werden hier mit Füssen getreten? Die Transparenz der Prozessgestaltung, gegenseitiges Vertrauen und Freiwilligkeit des Klienten - sie alle sind nötig für den Erfolg der Beratung.
Wenn Sie als Klient Zweifel an der Lauterkeit oder Professionalität Ihres Beraters haben, sollten Sie die ansprechen. Vielleicht werden sie ausgeräumt, vielleicht auch bestätigt - auf jeden Fall gewinnen Sie darüber Klarheit.
Oder sind Sie einer der Klienten, die Scharlatane brauchen? Auch das steht in dem Artikel: Der Markt beantwortet die Nachfrage. Offensichtlich gibt es ein zunehmendes Bedürfnis nach Schaumschlägern und Wundertätern. -Wenn es hilft...
Labels: Qualität im Coaching, Werte


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