Über Maulwürfe, Burn Out und Arbeitsmarktfitness
Diese Pause ist dann der Moment, wo ich meine Klienten kennen lerne - das Warnsignal wird genutzt als Einstieg in die Reflektion der beruflichen Situation.
Diese Menschen fanden es bis dahin in Ordnung, täglich 12 Std. zu arbeiten. Plötzlich stellen sie fest, dass dieser Einsatz mittlerweile für selbstverständlich genommen und weder finanziell honoriert noch sonstwie anerkannt wird. Dass sie an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Kräfte gekommen sind. Sie fragen sich, ist es das wert?
Ich nenne diese Klienten meine Maulwürfe - sie buddeln unentwegt und wenn sie mal ans Tageslicht kommen, blinzeln sie verstört.
Bei all dem Buddeln haben viele von ihnen den Bezug zu sich selbst und Freunden und Familie verloren. Und noch etwas kann auf der Strecke bleiben: Die Arbeitsmarktfitness. Viele schuften so viel, dass sie vergessen, Ihren eigenen Wert am Markt hin und wieder zu überprüfen: Welche anderen Firmen/Tätigkeitsfelder kämen für mein Profil in Frage? Ist mein Gehalt noch realistisch? Wohin kann ich mich entwickeln?
Deshalb meine Empfehlung an alle Maulwürfe: Vergesst nicht Eure eigenen Belange und bleibt mit der Welt jenseits Eures Maulwurf-Baus in Kontakt.
Labels: Selbstcoaching, Stress


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