After-Work-Coaching - eine andere Art von Work Out?
Besonders trifft das, scheint mir, auf Akronyme zu, die aus dem Englischen kommen, z.B. MBO, TQM, CFT oder JIT - gut, dass wir mal drüber gesprochen haben, GL (get lost!)!
Aber nicht nur Akronyme haben's in sich. Letztens fragt mich eine sportliche Bekannte, "Was, Du bietest After-Work-Coaching an? Klingt so nach mentalem Work-Out für Stressgeplagte, so ooooohm-mässig, echt cool!"
Oder ein Single-Freund: "After-Work-Coaching, klasse! Da komm' ich mal vorbei, hab' bisher ja nur drei After-Work-Parties in der Woche, gibt's da Schnittchen?"
Erklärend sei gesagt: Mit Schnittchen meint er Frauen...
Aber: So unrecht haben sie gar nicht, die beiden. Mentales Work-Out für Stressgeplagte, da ist was dran: Man trifft sich in einer kleinen Gruppe nach der Arbeit - unter anderem, um den Stress nicht mit nach Hause zu nehmen. Ohne oooooohm, allerdings.
Ein anderer Zweck von After Work Coaching ist das branchenübergreifende Knüpfen von Netzwerken - gut für die Karriere, weniger für die private Beziehungsanbahnung.
Der Hauptzweck: Gemeinsam mit anderen und dem Coach die momentante berufliche Situation reflektieren. Viele Anregungen von aussen bekommen. Neue Perspektiven sehen, auf die man allein nicht gekommen wäre.
Ach so, meinte mein Single-Freund nach dieser Erklärung - dann nenn' es doch gleich "Feierabend-Coaching" - dann kapiert's auch jeder...
Aua. Klingt wie "Mahlzeit" für mich, dem Mittagstisch-Schlachtruf in vielen Firmen.
Und für Sie, liebe Leser, wonach klingt After-Work-Coaching für Sie?
Über Ihr Feedback oder Ihre Rückmeldungen freut sich wie immer
Ihre W.Sp., Personal Coach.
Labels: After-Work-Coaching, Coaching, Stress


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