Coaching Frankfurt
Profilcoaching
Orientierungscoaching
Karriereberatung

Coaching-News

frisch eingebloggt

11.10.05

Karriereentscheidung: Männer wollen Geld, Frauen Sicherheit

Nu isses raus: Wir kriegen eine Kanzlerin!
Was meinen Sie, liebe Blog-Leser, wird jetzt der vielbeschworene Ruck durch die Führungsetagen deutscher Unternehmen gehen, der mehr Frauen an die Macht bringt? Wird das Land aufmerkeln :-)?

Ich habe mich mal nach dem Status Quo umgesehen. Die folgenden Artikel zum Thema Karriereentscheidungen von Männern und Frauen und deren "Wert-Schätzung" lassen in dieser Hinsicht wenig Veränderung vermuten.
Früher hätte ich gesagt, Frauen, kommt in die Puschen. Mittlerweile frage ich mich, ob das so erstrebenswert ist. Ich sehe in meinen Beratungen, was selbst vergleichsweise bescheidene Macht u.U. mit Menschen macht - als Stichworte seien nur burnout und Selbstverlust genannt.
Aber vielleicht würden mehr Frauen das System ja ändern - was meinen Sie?

Frauen orientieren sich bei der Wahl eines neuen Arbeitsplatzes völlig anders als Männer. Für knapp die Hälfte der befragten Männer ist eine überdurchschnittliche Vergütung einer der Hauptgründe für einen Jobwechsel. Bei den weiblichen Berufstätigen spielt dagegen eine Gehaltssteigerung nur bei einem Drittel eine wichtige Rolle. Sie legen ebenso viel Wert auf einen Job, bei dem sie sich persönlich entfalten können. Für jede Fünfte ist bei der Arbeitgeberwahl auch die Sicherheit des neuen Arbeitsplatzes entscheidend; bei den Männern geben nur 12,5 Prozent die Jobsicherheit als Auswahlkriterium an. Das schlägt sich beim Verdienst nieder: Weit über die Hälfte der jungen Betriebswirtinnen (57 Prozent) verdient zwischen 30.000 und 50.000 Euro pro Jahr. Das Gros der jungen männlichen Berufstätigen kommt dagegen auf 40.000 bis 60.000 Euro. Ein Grund für das Gehaltsgefälle zwischen den Geschlechtern liegt in der Wahl der bevorzugten Branchen: Junge Frauen arbeiten am liebsten bei Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie. Bei den Männern stehen Arbeitgeber aus der Automobilindustrie, Unternehmensberatungen, IT-Branche und Investmentbanking hoch im Kurs - Branchen, in denen vergleichsweise gut gezahlt wird.
Quelle: KARRIERE -Newsletter OKT 05 unter Berufung auf eine aktuelle Studie des Recruiting-Dienstleisters Access. Für dieYoung-Professionals-Studie 2005 hat Access 1.614 junge Berufstätige aus dem kaufmännischen Bereich befragt.

Job- und Wirtschaftsmagazin Junge Karriere, 31. August 2004:
Mehr als die Hälfte der weiblichen Führungskräfte im mittleren Management verdient aktuell weniger als 50.000 Euro im Jahr. Damit ist das Gehalt für Frauen in Führungspositionen auf das Niveau von 1986 zurückgefallen. Bei den männlichen Kollegen ist der Rückgang wesentlich weniger prekär: Nur rund ein Viertel der Männer in Führungspositionen muss sich zurzeit mit einem vergleichbar niedrigen Verdienst zufrieden geben. Nicht nur beim Gehalt, sondern auch bei der Besetzung von Führungspositionen fallen deutsche Frauen im internationalen Vergleich zurück. Gerademal ein Zehntel der berufstätigen Frauen schafft es hierzulande auf den Chefsessel. Knapp die Hälfte der Deutschen macht dafür dieUnternehmen und männlich dominierte Führungsetagen verantwortlich.

Labels: ,

1 Comments:

Anonymous existenzgründung said...

Viele liebe Grüße aus derm kalten Hamburg,
Chris S.

Fr Okt 14, 10:13:00 AM  

Kommentar veröffentlichen

Links to this post:

Link erstellen

<< Home

Seitenanfang

Previous Posts

Powered by Blogger

Hier erreichen Sie mich:

Dr. Wiebke Sponagel
PERSPECTIVE COACHING
Ginnheimer Hohl 38, 2. OG
60431 Frankfurt/Main
Tel: 069 - 60 60 97 22
Email